50 Jahre Reservezug des KSV: Feier mit vielen Gästen in der Jahnhalle

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Eine musikalische Einlage brachte der Spielzug „Hedberg Steiger“.

Kierspe - Seit 50 Jahren gibt es den Reservezug im Kiersper Schützenverein (KSV). Das wurde groß gefeiert. Die Jahnhalle hatten sich die Reservisten ausgesucht und eingeladen hatten sie alle, die sie in diesem halben Jahrhundert wohlwollend begleiteten. Das waren die Vertreter des Turn- und Sportvereins Kierspe1879/1904, die Schützenbrüder vom Allgemeinen Schützenverein 1924, die Schützenbrüder von der Birkeshöh aus Meinerzhagen aber auch die Hausband SAM – und das ist nur eine kleine Auswahl.

Ein historisch gewachsener Verein muss auch immer den Spagat schaffen zwischen der Tradition und einer modernen Vereinsführung. „Das hat der Reservezug schon früh verstanden und auch umgesetzt“, bekräftigte Zugführer Mike Reiners in seiner Begrüßung. „Es heißt ja: Die dümmsten Ideen beginnen immer mit den Worten ‘Halt mal mein Bier’“, begann Reiners aus der Entwicklung des Reservezuges zu berichten.

„Und wir hatten in den letzten 50 Jahren eine Menge Ideen.“ Dazu gehört seit 25 Jahren das Hedberg-Sparkassen- Festival, anfangs noch als Disco. „Dieses Festival ist heute die größte Musikveranstaltung in Kierspe mit mehr als 1000 zahlenden Gästen.“

Die „Manpower“ stimmt

Doch dabei blieb es nicht. Vor zehn Jahren kam „Haunerbusch on the Rocks“ zum Frühlingsanfang in der Jahnhalle hinzu. Weitere „dumme Ideen“ gesellten sich dazu, wie seit 17 Jahren das Aufhängen der Weihnachtssterne in Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein und der Volksbank Kierspe. „Das geht nur mit der nötigen Manpower – und die stimmt im Reservezug. Es sind nicht immer dieselben fünf Männer, die bei jedem Arbeitseinsatz dabei sind. Es sind bei uns immer mindestens dieselben 35“, fügte Mike Reiners stolz an.

Ein weiterer Punkt war die Begrüßung von zwei aktiven Gründungsmitgliedern, Rüdiger Busch und Werner Becking. „Ohne Euch würde es den Reservezug nicht geben“, so Reiners. Mit einem Präsent, überreicht von Rolf Klute alias Bonzo, bedankte sich der Reservezug bei beiden Gründungsmitgliedern. Ein halbes Jahr zu jung war 1968 Ehrenzugführer Horst Wenzel, aber mit seinem folgenden Eintritt prägte er den Reservezug wie kein anderer. Auch er wurde geehrt.

„Warum sind wir heute hier?“, fragte Mike Reiners in die Runde. „Um zu feiern! Esst was, trinkt was, tanzt und habt Spaß“, forderte er die Gäste auf.

Neben Zugführer Mike Reiners richtete der Vorsitzende des KSV Jörg Makowski auch Grußworte an die Reservisten. „Ich habe großen Respekt vor der Geschichte eines Zuges, der seit Jahrzehnten die Gemeinschaft in Kierspe und im Schützenverein entscheidend mitgestaltet und geprägt hat“, bekräftigte er. „Ich wünsche dem Reservezug für die nächsten 50 Jahre eine glückliche und erfolgreiche Entwicklung, genügend Nachwuchs und viel Erfolg.“

Einzug der Fahne in die Jahnhalle

„Im Dorf zu Hause“ stand auf der Fahne, die nun in die Jahnhalle einzog und dem Spielzug „Hedberg Steiger“ vorangetragen wurde. Zur Eröffnung des geselligen Teils des Abends spielten sie auf und überließen dann die musikalische Bühne der Hausband SAM. Kaum hatte diese nach dem Essen die ersten Töne angeschlagen, füllte sich schon die Tanzfläche.

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