Repair-Café im "Hand in Hand" wird gut angenommen

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Auch die Dienste von Valeria Gribowski, bestens bewandert im Umgang mit Nähmaschine, Strick- und Häkelnadeln sowie allem, was mit der Reparatur von Kleidung zusammenhängt, werden im Repair-Café gern in Anspruch genommen.

Kierspe - Wenn urplötzlich der Radiowecker streikt, auf den sonst immer Verlass ist, und man dadurch einen vielleicht wichtigen Termin verpasst, so ist das zumindest ärgerlich.

Und wenn das Waffeleisen, äußerlich noch relativ „gut in Schuss“, ausgerechnet Sonntagnachmittags zur Kaffeezeit seinen Dienst versagt, ist auf jeden Fall Improvisationstalent angesagt. Und was, wenn die Rasenpflege längst überfällig ist, aber der Rasenmäher streikt? Situationen, wie sie im Grunde zum alltäglichen Geschehen gehören – und sich dennoch zumeist urplötzlich und ohne Vorankündigung ergeben.

Wenn der erste Ärger „verraucht“ ist und die oftmals relativ hohen Reparaturkosten im Fachgeschäft gescheut werden, dann blieb früher eigentlich nur noch das fachgerechte Entsorgen des defekten Elektrogerätes.

Mittlerweile allerdings gibt es vielerorts – so auch in Kierspe – die Möglichkeit, Hilfe zur Selbsthilfe in Sachen Reparatur von Elektrogeräten aller Art bei fachgerechter Beratung in Anspruch zu nehmen. Im Abstand von vier Wochen – und das in der Regel jeweils dienstags nachmittags in der Zeit von 15 bis 17 Uhr – öffnet das vom Verein „Hand in Hand“ im ehemaligen Gemeindezentrum am Felderhof seit rund zwei Jahren betriebene Repair-Café seine Pforten.

Und das hat sich mittlerweile nicht nur herumgesprochen, sondern bestens bewährt, wie Adjuta Kraus berichtet. Sie ist nach eigener Angabe „Mädchen für alles“ und wie Anke und Peter Josteit, Hans Malycha sowie die anderen Mitstreiter praktisch von Anfang an und regelmäßig mit von der Partie im Repair-Café.

Jeweils mindestens um die 20 Hilfesuchende kommen an jedem Öffnungstag mit ihren defekten Elektrogeräten ins Repair-Café, bringen die Kaffeemühle, die absolut nicht mehr will, Waffeleisen, Mixer, Espresso-Maschine oder Rasenmäher mit, und hin und wieder ist sogar das eine oder andere Fahrrad mit dabei. In den meisten Fällen wissen die ehrenamtlich tätigen Helfer nicht nur fachlichen Rat, sondern greifen selbst zum entsprechenden Handwerkszeug, um kleine oder manchmal auch größere Defekte direkt an Ort und Stelle weitgehend kostenlos, wobei gegen eine kleine Spende fürs verwendete Material nichts einzuwenden ist, zu beheben.

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