Ausschuss für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung

Bauleitverfahren auf der Tagesordnung

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Die Ausschussmitglieder treffen sich nicht, wie gewohnt, im Rathaus, sondern im PZ der Gesamtschule.

Kierspe - Eine Reihe von Bauleitverfahren steht auf der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung, dessen Mitglieder sich am Mittwoch, 17. Juni, zur ersten Sitzung nach dem Corona-Lockdown treffen, und zwar, wie alle anderen Gremien auch, im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule und unter Einhaltung aller Schutzverordnungen.

So geht es um eine Außenbereichssatzung für Vorth. Das Verfahren einschließlich einer Öffentlichkeitsbeteiligung soll eingeleitet werden. Anlass dafür ist die Eingabe eines Anwohners, der eine Nutzungsänderung vornehmen möchte, und zwar von einer gewerblichen zu einer Wohn- und Lagernutzung. Das Gremium soll zudem den Satzungsbeschluss zur Aufhebung des Bebauungsplan Heideweg fassen.

Ebenfalls um einen Satzungsbeschluss geht es beim Bebauungsplan Haunerbusch, wo die überbaubare Fläche eines Grundstücks verschoben werden soll. Um einen erneuten Aufstellungs- und Offenlegungsbeschluss geht es auch bei der zehnten Änderung des Bebauungsplans Gewerbe- und Industriegebiet Wildenkuhlen II. Der Grund: Die überbaubare Grundstücksfläche wurde nach Osten erweitert und zwar so weit, dass diese an eine andere Fläche offen angeschlossen werden kann.

So sei eine für Gewerbegebiete sinnvolle größere zusammenhängende Bebauung möglich. Schließlich werden die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung, Planung und Wirtschaftsförderung darüber informiert, dass die Bezirksregierung in Arnsberg derzeit den Regionalplan für den Märkischen Kreis, Kreis Olpe, Siegen und Wittgenstein neu aufstellt.

Im Rahmen von zwei Werkstattgesprächen, an denen die Stadt Kierspe teilgenommen hat, war deutlich geworden, dass ein Bedarf an Gewerbeflächen wohl anerkannt wird, nicht jedoch ein Bedarf an Wohnflächen. Der Entwurf des Regionalplans soll im Sommer beziehungsweise Herbst dieses Jahres durch den Regionalrat beschlossen werden, sodass sich Anfang des kommenden Jahres das öffentliche Beteiligungsverfahren anschließen kann. Die Sitzung des Gremiums beginnt um 17 Uhr im PZ der Gesamtschule.

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