25 muntere Projektideen

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Vertreter aus dem öffentlichen und privaten Bereich der beteiligten Volme-Kommunen nahmen an der Sitzung im Kulturbahnhof teil.

Volmetal - Bisher bestehen 25 Projektideen, sodass der Fördertopf vermutlich weitestgehend ausgeschöpft werden kann.

Im Rahmen ihrer detaillierten Ausführungen über die Regionalentwicklung Oben an der Volme von Leader über Kleinprojekte bis hin zur Regionale berichteten Friederike Schriever und Susanne Neumann, Regionalmanagerinnen der Region Oben an der Volme, im Kulturbahnhof von großer Nachfrage nach Förderung von Kleinprojekten aus einem zusätzlichen Fördertopf für die Leader-Regionen. Der Fördertopf stoße auf große Gegenliebe, erklärten sie bei der Jahreshauptversammlung des Vereins Regionalentwicklung Oben an der Volme im Kulturbahnhof.

„Gefördert werden Kleinprojekte à maximal 20 000 Euro (Bagatellgrenze: 2000 Euro) mit einem Fördervolumen von insgesamt 200 000 Euro pro Region und Kalenderjahr.“ Das Land steuere maximal 180 000 Euro bei. Die Finanzierung des regionalen Eigenanteils in Höhe von 20 000 Euro hätten die Kommunen bereits zugesagt. Stichtag zur Einreichung von Projekten sei der 14. Februar. Entschieden über die Förderung werde am 12. März in einer Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG). Mit der Umsetzung könne ab dem Frühsommer begonnen werden.

Sehr positiv stellte sich die Entwicklung der Region bei der Versammlung, die von Frank Emde (1. Vorsitzender) geleitet wurde, in den Tätigkeitsberichten der beiden Regionalmanagerinnen und von Ralf Thebrath, Freizeit- und Naherholungsbeauftragter für die Region Oben an der Volme, dar.

Neben Rückblick und Ausblick standen Vorstandswahlen, Informationen zum Stand der Projekte, die Darstellung des Wirtschaftsplans 2020 – einstimmig angenommen – und eine Änderung der Regionalen Entwicklungsstrategie in Bezug auf Maßnahmen zum ländlichen Wegebau auf der umfangreichen Tagesordnung der Versammlung, an der Vertreter aus dem öffentlichen und privaten Bereich der beteiligten Volme-Kommunen teilnahmen.

Ziel der beschlossenen Änderung ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe sicherzustellen, aber auch Ansprüchen von weiteren Nutzergruppen gerecht zu werden. Breiten Raum nahm die Vorstellung der Bauprojekte im Rahmen von Leader – darunter zahlreiche Plätze für alle Generationen – und des „Netzwerks Zukunft: Schule – Eltern – Wirtschaft OadV“ bei der Versammlung ein. Letzteres habe die Abstimmung von Bedarf und Angebot zwischen Schule, Unternehmen und Angeboten Dritter zum Thema Fachkräftesicherung zum Ziel.

Ausführlich ging Ralf Thebrath auf das neue Freizeitfaltblatt „Oben an der Volme“, in das Herscheid als fünfte Volme-Kommune eingearbeitet wurde, ein. Fertig sei zudem eine neue Freizeitbroschüre. Aus den Sagen und Mythen aus der Region solle ein Buch entstehen. „Wir wollen die Sagen neu aufleben lassen.“ Abschließend beleuchtete Frank Emde den derzeitigen Stand des Regionale-Prozesses in der OadV-Region. „Wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr den zweiten Stern bekommen.“ Engagiert sprach er sich für eine nachhaltige, längerfristige Arbeit von Friederike Schriever, Susanne Neumann und Ralf Thebrath aus. Die Arbeit müsse fortgesetzt werden. „Die Region hat etwas zu bieten und das sollte auch zum Ausdruck gebracht werden.“

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