Es gab bereits drei Versuche, einen Hund zu töten 

Rattengift-Attacke auf Hund einer Kiersperin

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Um ein Haar hätte ein Hund in Kierspe Rattengift gefressen.

Kierspe - Ein Biss hätte gereicht, um das Leben eines der drei Hunde von Waltraud Langhorst, die „An der Währ“ in Kierspe wohnt, zu beenden.

Doch glücklicherweise fand die Besitzerin eines Bardino, eines Labrador-Mixes und eines Schäferhund-Mixes gerade noch rechtzeitig das Rattengift, das ein bösartiger Mensch auf ihr Grundstück geworfen hatte. Andere Hunde, die sich früher im Besitz der Kiersperin befanden, hatten weniger Glück. 

Waltraud Langhorst ist noch ganz aufgeregt, als sie von dem Fund auf ihrem Grundstück berichtet. In der Hand hält sie das Formular, mit dem die Polizei die Erstattung einer Anzeige bestätigt. Doch auch, wenn die Kiersperin einen konkreten Verdacht hat, wer das Gift ausgelegt hat – die Angst, dass es das nächste Mal schief geht, ist ihr deutlich anzumerken. 

Es war ein eigentlich unscheinbarer gelber Würfel, den sie gefunden hat, eingeschweißt in eine Folie, auf der zu lesen ist, dass es sich um Mäuse- und Rattengift handelt. Den Fund hat Langhorst bei der Erstattung der Anzeige bei der Polizei abgegeben. Nach ihren Informationen soll dieser nun untersucht werden. 

Zur Meinerzhagener Zeitung ist sie gegangen, um die Menschen im Umfeld auf die tödliche Gefahr aufmerksam zu machen. Aus eigener Erfahrung weiß die Kiersperin wie schlimm der Verlust eines Hundes ist – vor allem, wenn er vergiftet wurde. 

Fünf Jahre ist es her, da starb ein Tier von Langhorst – innerlich verblutet. „Wahrscheinlich war das auch Rattengift“, erzählt sie. Zwei Jahre später fraß ein anderer Hund eine Frikadelle, die mit Porzellan-Splittern gefüllt war. Eine Notoperation rettete damals das Tier. 

Nach diesen Erfahrungen hat sie ihre drei jetzigen Hunde sofort nach dem Fund des Köders zum Tierarzt gebracht. Dieser konnte jedoch Entwarnung geben. Doch bei jedem Auslaufen der Tiere im eigenen Garten bleibt das ungute Gefühl. 

Warum es jemand auf ihre Tiere abgesehen hat, kann sich Langhorst nicht erklären. „Die Tiere laufen nie frei auf der Straße, wir gehen dort nicht einmal mit ihnen spazieren. Entweder bewegen sie sich auf unserem großen Grundstück – oder wir fahren mit allen drei zur Thingslinde, um dort mit ihnen spazieren zu gehen.“

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