Projektwoche: Gesamtschüler präsentieren Ergebnisse

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Aus alten Fahrradreifen machte diese Gruppe Schmuck. In dem Upcycling-Projekt zeigten die Schüler und Schülerinnen, dass nicht alles in den Müll gehört, nur weil es seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllen kann.

Kierspe – Geschäftig wie in einem Bienenstock ging es am Samstag in der Gesamtschule zu. So fand dort nicht nur die Hobbykünstler-Ausstellung statt, auch die Gesamtschule hatte zu einem Schulfest eingeladen, bei dem die Ergebnisse der Projektwoche gezeigt wurden.

eide Veranstaltungen profitierten voneinander, denn die Besucher des Schulfestes machten auch einen Abstecher zur Hobbykünstler-Ausstellung und umgekehrt.

Doch bevor das Schulfest losging, fand für die Eltern der Viertklässler am Vormittag der „Tag der offenen Türen“ statt. Dort sollten die Eltern einen Eindruck von der Schulform und natürlich speziell vom Leben und Lernen an der Gesamtschule Kierspe bekommen.

Bei der Präsentation der Ergebnisse der Projektwoche hatten sich die Schüler mächtig ins Zeug gelegt. Viele beschränkten sich bei der Vorbereitung nicht nur auf die Schulzeit, auch in ihrer Freizeit ließ sie ihr Thema nicht los. Im Miniwunderland hatten 15 Mädchen und Jungen Miniaturen entworfen und gebaut. So stand dort neben einem Feenhaus das Haus vom wunderbaren Klaus aber auch eine Burgruine. Ajine führte Besucher durch die Ausstellung und erklärte ihnen, was die Miniaturen darstellten, die die Mitschüler gebaut hatten.

Nur wenige Klassenzimmer weiter hieß es „Kunst meets Biologie“. Dort hatten die Schüler neben Fertigpräparaten auch eigene Präparate erstellt. Die Schale einer roten Zwiebel musste dafür herhalten aber auch die Pflanze der Wasserpest. Alles konnte unter einem Mikroskop betrachtet werden. Einige der Präparate waren sogar vergrößert und auf Leinwände gezogen worden. Sie hingen als Kunstobjekte im Klassenzimmer.

r Projektwoche um Müll oder Upcycling. Während eine Gruppe aus alten Fahrradreifen Ohrringe oder Armreifen kreierte, stellte eine andere Gruppe aus Baumwollstoff und Bienenwachs spezielle Tücher her, die die Frischhaltefolie überflüssig machen. Doch nicht nur Ideen zur Müllvermeidung konnten die Besucher entdecken, es wurde auch gespielt. „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“ – frei nach diesem Satz von Friedrich von Schiller hatte die Gruppe in der alten Mensa das Spiel „Wings of War“ weiterentwickelt. „In der Zeit von Handys soll auch Zeit gefunden werden für ein soziales Miteinander“, war die Zielsetzung dieser Gruppe. 56 Projektgruppen hatten sich gebildet und alle zeigten am Wochenende, wie spannend die Welt sein kann.

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