Felsenklopfen im Hülloch

Projekt Freiklettern geht in die Endphase

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An dieser Felswand im Naturdenkmal Hülloch werden in diesem Jahr 15 bis 20 Routen für das Freiklettern eingerichtet. Die von Markus Pempe koordinierten Arbeitseinsätze beginnen am 29. Februar.

Kierspe - Das Projekt Freiklettern im Hülloch geht in diesem Jahr in die Endphase: Markus Pempe, bei dem die organisatorischen Fäden zusammenlaufen, hat jetzt einen kleinen Fahrplan aufgestellt, bei dem es um Arbeitseinsätze zur Vorbereitung und Installation der Routen am Kletterfelsen geht.

Mit der Hilfe von der Kiersper Freiwilligen Feuerwehr und anderen Kletterern hat man im vergangenen Jahr zwar schon Pflanzen und Büsche aus der Wand geholt und loses Gestein herausgeschlagen, doch dies muss nun erst einmal erneut durchgeführt werden – denn die Natur hat sich ihren Raum zurückgeholt, sprich: In der Wand gibt es wieder Pflanzen und Büsche, die entfernt werden müssen.

Wichtig ist damit der erste Arbeitseinsatz, denn der 29. Februar ist der letzte Tag, an dem nach nordrhein-westfälischem Landesrecht ohne Sondergenehmigung noch Büsche aus der Felswand geholt werden dürfen. Aus diesem Grund hofft Markus Pempe auf möglichst viel Unterstützung von den Kletterfreunden und den Hülloch-Mitstreitern. Auch die anderen Arbeitseinsätze sind jeweils für einen Samstag geplant, und zwar nach dem 29. Februar am 14. März, 4. und 25. April, 16. Mai sowie 6. und 27. Juni.

Ob letztlich alle Arbeitseinsätze durchgeführt werden (müssen), hänge natürlich von der Beteiligung der Helfer ab und damit, wie schnell man vorankommt. Unterstützung gibt es auch dabei wieder von Joachim Fischer, hauptamtlicher Mitarbeiter im Referat Klettern und Naturschutz des Landesverbands im Deutschen Alpenverein (DAV). Fischer hatte Markus Pempe sowie den Lüdenscheider DAV bei den Vertragsangelegenheiten zum Projekt „Freiklettern im Hülloch“ unterstützt.

Pempe verfügt zwar über eine Liste von potenziellen Helfern, die nicht nur aus Kierspe und Umgebung kommen, würde sich aber über weitere Kletterfreunde freuen, die bei den Arbeitseinsätzen mithelfen: „Schön wäre, wenn ihr mir noch die Mail-Adressen von weiteren interessierten Personen mitteilen könntet.“ Mit noch mehr Helfern könnte die Arbeit noch weiter verteilt werden, auch wenn zwischen den einzelnen Einsätzen im Hülloch immer einige Zeit liegt. „Ich habe dazwischen immer ein wenig Zeit gelassen, um die Geduld der Angehörigen nicht überzustrapazieren“, sagt der Kiersper.

Um die Arbeitseinsätze besser koordinieren zu können, sollten sich die freiwilligen Helfer per E-Mail an markuspempe@aol.com melden. Wenn an einem ins Auge gefassten Termin nur wenige können, würde Pempe den Arbeitseinsatz absagen. „Es wäre toll, wenn Ihr an den meisten Terminen könntet.“ Eine Frage geht auch an die Kletterer aus Dortmund und Hagen: „Könnt Ihr Euch auch vorstellen, hier mal mit Felsen zu klopfen?“ Natürlich müssen anschließend auch die Kletterrouten eingerichtet werden.

Möglich wird das Freiklettern im Hülloch durch die Förderung des Leader-Programms, eine Spende der Sparkassenstiftung und viel ehrenamtliche Arbeit der DAV-Mitglieder und seiner Helfer, die in diesem Jahr das knapp 11 400 Euro teure Projekt realisieren wollen. Zwischen 15 und 20 Routen sollen am Naturdenkmal Hülloch eingerichtet und Kierspe um eine Attraktion reicher gemacht werden.

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