Brandstiftung am Raiffeisenweg

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Die Polizei geht von einer Brandstiftung aus: In der Nacht zum 3. Februar waren ein Wohnwagen und ein Carport Opfer eines Feuers geworden. Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus.

Kierspe - „Es war Brandstiftung“, erklärt Polizeipressesprecher Marcel Dilling auf Anfrage der Meinerzhagener Zeitung. Zu diesem Ergebnis waren sowohl der Brandermittler der Polizei als auch der Sachverständige, den die Staatsanwaltschaft hinzugezogen hatte, gekommen.

In der Nacht zum 3. Februar war ein Carport am Raiffeisenweg und ein dort abgestellter Wohnwagen von einem Feuer zerstört worden. Durch den Brand waren auch, wie berichtet, die Fassade und die Fenster eines Nachbargebäudes, aus dem mithilfe der Meinerzhagener Drehleiter eine Frau gerettet worden war, in Mitleidenschaft gezogen worden.

Ob jedoch der Wohnwagen oder der Carport vorsätzlich oder fahrlässig in Brand gesetzt wurde, ist nach Angaben der Polizei unklar. Der Ort, an dem Carport und der Wohnwagen standen, war für die Ermittlung der Brandursache beschlagnahmt worden – mittlerweile wurde der Bereich des Brandorts wieder freigegeben.

Feuer an der Friedrich-Ebert-Straße in Kierspe

Um nach Möglichkeit den Brandstifter zu ermitteln, sucht die Polizei nun Zeugen, die in der besagten Nacht entweder verdächtige Personen vor oder nach dem Brand am Raiffeisenweg – Verbindungsstraße beziehungsweise -weg zwischen der Friedrich-Ebert-Straße und der Luiseneiche – gesehen haben.

Ebenso fragt die Polizei nach Zeugen, die eventuell zum Zeitpunkt des Geschehens (Knall-)Geräusche gehört haben. Sachdienliche Hinweise werden von der Polizei in Lüdenscheid, Tel. 0 23 51/9 09 90, entgegengenommen.

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