Positive Zwischenbilanz beim Blitzmarathon

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Uwe Ackermann und Horst Kurte hatten gestern auch in Rönsahl im Bereich der Servatiusschule Aufstellung genommen.

Kierspe/Meinerzhagen - Blitzlichtgewitter rund um die Uhr: Beim zweiten bundesweiten Blitzmarathon machte die Polizei ab dem frühen Donnerstagmorgen 24 Stunden lang Jagd auf Temposünder. Auch in den beiden Volmestädten wurden an verschiedenen Standorten Kontrollen durchgeführt. Eine erste Bilanz am Nachmittag zeigte, dass die meisten Autofahrer vernünftig waren.

Von Simone Benninghaus

Für Meinerzhagen und Kierspe konnte die Polizei am späten Nachmittag mit ersten Zahlen aufwarten. In Meinerzhagen waren bis dahin 100 Autofahrer kontrolliert worden. 14 von ihnen fuhren zu schnell. In Kierspe fiel die Zahl noch deutlich geringer aus. Bei 192 Kontrollen mussten fünf Fahrer angehalten werden, die zu fest aufs Gaspedal gedrückt hatten. Die meisten Autofahrer waren mit einer angepassten Geschwindigkeit unterwegs.

Insgesamt waren gestern Vormittag zwei „Kontrolltrupps“, am Nachmittag und in der Nacht jeweils einer, an den Unfallschwerpunktstellen im Einsatz. Zwölf verschiedene Messstellen gebe es, berichtete der Leiter der Polizeiwache Meinerzhagen Wolfgang Stumpe. Gestern Vormittag lag der Schwerpunkt in beiden Städten vor allem in den Bereichen von Schulen und Kindergärten. Immerhin standen in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr Kinder ganz besonders im Fokus und Verkehrswachten begleiteten den Blitzmarathon gemeinsam mit Schulen. In Meinerzhagen waren so beispielsweise auch Grundschüler an einer Kontrollstelle nahe ihrer Schule „im Einsatz“.

An den Unfallschwerpunktstellen wurde gestern auch geblitzt. Auf der B 54 mussten Autofahrer daher auf der Hut sein, in Kierspe auf der Friedrich-Ebert-Straße ebenso. Am Vormittag hatten sich Beamte in Rönsahl positioniert.

Auch beim diesjährigen Blitzmarathon steht der Präventivcharakter im Vordergrund. Autofahrer sollen aufgeklärt und für die Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden.

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