Kein Bundesetat: Mittel für Spielplatz gibt’s erst im Herbst

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Auf dieser Fläche des Volme-Freizeitparks soll noch ein Kinderspielplatz eingerichtet werden. Jedoch wird es voraussichtlich noch bis zum kommenden Jahr dauern, da es frühestens im Oktober Fördermittel gibt.

Kierspe - Die Planung für den Kleinkinderspielplatz im Volme-Freizeitpark steht, der Nachförderantrag ist gestellt, doch Geld wird frühestens im Oktober fließen. Der Grund dafür: Es gibt keinen rechtskräftigen Bundeshaushalt, weil es noch keine Bundesregierung gibt.

Die Städtebaufördermittel kommen aber auch vom Bund – in diesem Jahr aber erst im Herbst, erfuhren am Dienstag die Mitglieder des Stadtrats. Was wiederum zur Folge hat, dass mit dem Bau des Spielplatzes in dem Bereich zwischen Aktionsfläche und der Volme vermutlich erst im Jahr 2019 begonnen werden kann.

Der Wunsch für diesen Spielplatz war von der Elterngemeinschaft „An der Währ“ geäußert sowie von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen beantragt worden. Die Eltern selbst unterbreiteten auch Vorschläge, welche Geräte auf diesem Spielplatz aufgestellt werden sollten.

Bei der Überprüfung stellte sich allerdings heraus, dass die vorgeschlagenen Geräte einschließlich der notwendigen Sicherheitsabstände zu groß für die vorgesehene Fläche sind. Aus diesem Grund schlägt die Verwaltung nun vor, auf eine reine Sandspielfläche zu verzichten und dafür die Spielgeräte auf Sand aufzustellen.

So sollen eine Rutsche, ein Karussell und zwei Federspielgeräte aufgestellt werden. Gleichzeitig werden Sitzgelegenheiten mit Rückenlehne für ältere Freizeitparkbesucher – dieser Wunsch war geäußert worden – installiert.

Dabei werden diese aus den Betonsitzelementen mit Holzauflage bestehen, so, wie sie im Park schon vorhanden sind. Diese werden dann über eine Holz-Rückenlehne verfügen. Solch eine Sitzgelegenheit mit Rückenlehne soll am Weg oberhalb des Kinderspielplatzes aufgestellt werden.

Unterhalb des Spielplatzes und damit näher an Bach Volme sei das nicht zulässig, da es sich um ein Überschwemmungsgebiet handelt. Vom Standort der Sitzbank habe man einen Überblick über den Kinderspielplatz.

Sollte die Elterngemeinschaft, mit der das Vorhaben abgestimmt wurde, noch Änderungswünsche haben, so sollten diese nach Möglichkeit realisiert werden. Dies aber unter der Voraussetzung, dass es sich im Kostenrahmen von rund 70000 Euro bewegt.

Weitere Maßnahmen sind im Volme-Freizeitpark derzeit nicht geplant – bis auf die Präsentationsfläche für Imker im hinteren Teil der Anlage. Allerdings ist noch nicht geklärt, ob die heimischen Imker dies nutzen möchten.

Außerdem wird es keine Vögel-Skulpturen am Wasser geben und auch die Volme wird nicht mit Hinweisschildern auf die heimische Tierwelt überspannt. Letzteres sei aus wasserrechtlichen Gründen ebenso nicht erlaubt wie das Aufstellen von Tischen und Bänken nahe des Baches.

Das Thema „Baumlehrpfad“ ist auch erst einmal auf Eis gelegt, da es nicht in das bisherige Konzept des Parks passe. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass „standortgerechte Gehölze“ im Wesentlichen im nicht begehbaren Böschungsbereich der Volme angepflanzt wurden.

Jedoch könnten derartige Überlegungen angestellt werden, wenn eventuell der Volme-Freizeitpark in Richtung neuer Straßenführung der Kölner Straße erweitert werden sollte.

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