Hobbygärtner warten aufs Frühjahr

+
Jede Menge zu tun gibt es für den Hobbygärtner bereits in diesen ersten Frühlingswochen. Dazu zählt nicht zuletzt die Anzucht und Pflege von im eigenen Gewächshaus selbst herangezogenen Jungpflanzen.

Rönsahl - Der kalendarische Beginn des Frühjahrs war bereits am 20. März. Darauf allerdings, dass die – wenngleich diesmal nicht besonders strenge, so jedoch zumindest gefühlt recht lange – Winterzeit nun de facto tatsächlich bald ein Ende hat, müssen die Hobbygärtner und alle, die die wärmere Jahreszeit herbeisehnen, allerdings wohl noch ein Weilchen warten.

Das ist – zumal in unseren Breiten – Anfang April sicher nichts Außergewöhnliches. Immerhin werden wir derzeit tagsüber oft von reichlich Sonnenschein verwöhnt. Darauf folgen dann in aller Regel dann jedoch zumeist eisige Nächte mit Temperaturen, die in höheren Lagen bis weit in den Minusbereich sinken können. Das bedeutet für alle Hobbygärtner, die in diesen Wochen bereits damit beschäftigt sind, ihre während der vergangenen Monate in frostfreien Räumen überwinterten Balkonblumen wieder ans Licht zu holen und die Pflanzen Zug um Zug auf die neue Vegetationsperiode vorzubereiten, der allabendlichen Wettervoraussage für die kommende Nacht besondere Beachtung zu schenken.

Denn gerade mehrjährige Balkonblumen, dazu zählen beispielsweise die verschiedenen Arten von Fuchsien und Geranien und ebenso auch Begonien, gehören zu den besonders frostempfindlichen Pflanzen, die deshalb unbedingt vor Nachtfrösten geschützt werden müssen und deshalb bei Nachtfrostgefahr entweder besonders gut abgedeckt werden oder, noch besser, abends wieder ins Haus geholt werden müssen, wenn sie tagsüber im Freien (oder auch im unbeheizten Gewächshaus) allmählich wieder auf die neue Wachstumsperiode vorbereitet werden.

Frühjahrsblüher wie die Narzissen lassen bei Kälte die Köpfe hängen, erholen sich aber mit zunehmender Sonneneinstrahlung wieder.

Gleiches gilt auch für die vielfach bereits erfolgten ersten Aussaaten an Sommerblumen und Gemüsepflanzen wie beispielsweise die verschiedenen und auch für die Bepflanzung von Balkonkästen geeigneten Tagetes-Sorten, erst recht auch für die jungen Tomaten-, Paprika- oder auch Gurkenpflanzen aus eigener Anzucht, die zudem besonders „lichthungrig“ und wärmebedürftig sind. Auch diesbezüglich sollte es der Hobbygärtner in diesen Wochen nicht an der notwendigen Pflege fehlen lassen.

Dazu zählt neben ausreichenden Wassergaben unter anderem das rechtzeitige „Pikieren“, das heißt das Vereinzeln der Jungpflanzen, die in der Regel etwa zwei Wochen nach dem Auflaufen aus der allmählich zu eng werdenden Aussaatschale herausgenommen und einzeln in größere und mit guter Erde gefüllte Töpfe gepflanzt werden und sich dort bis zum finalen Verbleib an der dafür vorgesehenen Stelle in Garten oder Treibhaus weiter entwickeln können.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare