Petra Crone gibt Vorsitz im GGE-Aufsichtsrat auf

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Petra Crone wurde als Vorsitzende des Aufsichtsrates der GGE von den Geschäftsführern Klaus Müller und Reiner Schwarz (rechts) verabschiedet.

Kierspe - „Ich gehöre nicht mehr dem Rat an und mittlerweile fehlt auch die Zeit für dieses Amt, dass ich neben meiner Abgeordnetentätigkeit ausgeübt habe“, erklärt Petra Crone, warum sie nicht mehr für das Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden bei der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Kierspe (GGE) zur Verfügung steht. Nun wurde die SPD-Politikerin von den beiden Geschäftsführern Klaus Müller und Reiner Schwarz verabschiedet.

Petra Crone hatte dem Aufsichtsrat der GGE vom ersten Tag ihrer Gründung am 11. Juni 1999 angehört. Damals war von dem Baugebiet Östlich Rathaus noch keine Rede. Die GGE sollte vor allem Grundstücke für Gewerbe- und Industrieansiedlungen sichern und baufertig machen. Eine Aufgabe, der die Gesellschaft auch viele Jahre nachgekommen ist. Heute sind nahezu alle Gewerbeflächen, die sich im Besitz der GGE befanden, verkauft. Heute ist es vor allem das Baugebiet Östlich Rathaus, das von der Gesellschaft betreut wird. „Allein aus Gründen der demografischen Entwicklung ist es mehr als sinnvoll, sich auf das Bauen im innerstädtischen Bereich zu konzentrieren. Da bietet sich Östlich Rathaus an, denn von dort sind Geschäfte, Ärzte und Apotheken zu Fuß gut zu erreichen“, erklärt Crone.

Heute sind von den 33 Grundstücken, die es im Gebiet Östlich Rathaus gibt, 17 bebaut, für zwei weitere werden gerade die Verkaufsverträge ausgearbeitet. Neben 16 Wohnhäusern wurde dort auch die Seniorenresidenz errichtet, für die der Bebauungsplan damals angepasst werden musste.

Im zweiten Bauabschnitt von Östlich Rathaus werden nach Einschätzung von Geschäftsführer Klaus Müller frühestens in drei Jahren die ersten Grundstücke verkauft, bis alle veräußert seien, werde es mindestens weitere sieben Jahre dauern. „Auch, wenn weniger Menschen nach Kierspe ziehen, ist es wichtig, den jungen Familien Baugrundstücke anbieten zu können, deshalb ist die Ausweisung des Baugebietes auch für die Entwicklung Kierspes wichtig“, erklärt Geschäftsführer Reiner Schwarz.

Crone räumt auch ein, dass es in der Geschichte der GGE Rückschläge gegeben habe. Als Beispiel nennt sie die geplante Ansiedlung von Mercedes Jürgens. Doch leer geblieben ist das Grundstück nicht, dort wird auf einem Teil der Fläche ein neues Waschcenter errichtet.

„Grundsätzlich sind wir mit der Entwicklung der Gesellschaft, die sich im Eigentum von Stadt, Stadtwerken und Mark E befindet, sehr zufrieden. Wir werden auch in der Zukunft nach Flächen Ausschau halten, deren Kauf und Vermarktung sich lohnen könnte“, so Müller und Schwarz ergänzt: „Dabei sind wir nicht auf den Innenstadtbereich festgelegt.“

Die Nachfolge von Crone wird im Frühjahr geregelt, bis dahin übernimmt Heinz-Hermann Dieckmann diese Aufgabe, er war bisher ihr Stellvertreter in dem GGE-Gremium.

Johannes Becker

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