Mit Feuereifer bei Umweltprojekten

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Nachdem die Kinder die Toilettenpapierrollen verwertet und bearbeitet haben, sind sie als solche nicht mehr wieder zu erkennen.

Kierspe - Als die Verantwortlichen der Pestalozzischule die Umwelt-Projekttage in der Ausschusssitzung für den Umwelt-Rauk vorstellten (die MZ berichtete), konnten sie nicht ahnen, mit welchem Feuereifer die 180 Mädchen und Jungen der Grundschule am Haunerbusch in den vergangenen drei Tagen bei der Sache waren – da kamen selbst Schulleiter Thomas Block und seine Kolleginnen ins Schwitzen.

Schließlich musste gesägt, geklebt, gebuddelt, gepflanzt, gesät und vieles mehr getan werden. Insgesamt gab es neun unterschiedliche Projekte, an denen sich die Grundschüler beteiligen konnten. Bei dem sommerlichen Wetter machte es natürlich besonders Spaß, dass Outdoor-Klassenzimmer zu bauen, eine Hecke zu pflanzen oder Sitzmöbel aus Paletten herzustellen.

Nicht weniger gefiel es den Kindern, Insektenhotels aus Konservendosen herzustellen oder sich mit dem Thema rund um die Bienen – natürlich wurden dafür auch Blumen gesät – auseinanderzusetzen. Einen breiten Raum nahm der Bereich Abfall ein: Wären die Kinder einerseits aus Toilettenrollen so manches Hübsche bastelten und gestalteten, führten andere leere Plastikflaschen einer neuen Verwendung zu.

Umweltprojekttage an der Pestalozzischule

Und die Plastikpiraten kümmerten sich direkt darum, wie man Müll vermeiden kann. Bei einer anderen Gruppe standen Verkehr und Umwelt auf dem Plan: Es wurden nicht nur Autos gezählt, sondern auch genau, welcher Schüler zu Fuß, mit dem Bus oder mit dem Auto gebracht wurde.

Zu den neun Projekten gehörten auch die Experimente mit Sonnenlicht und Wasser. Um es gleich vorwegzunehmen: Eine Präsentation für die Eltern gibt es nicht, dafür aber einen Film, der intern gezeigt wird – damit jeder Schüler sehen kann, was der andere gemacht hat.

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