Versteigerung zugunsten der Kiersper Löschzwerge

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Zugunsten der Kiersper Löschzwerge wird beim Stadfest ein Bild, das von Passanten bei der Aktion „Autofreies Volmetal“ gemalt wurde, versteigert. ▪

KIERSPE ▪ „Wer bietet mehr?“ So wird am Wochende beim Stadtfest am Stand des Stadtmarketings gefragt, wo ein 70 x 100 Zentimeter großes Bild versteigert werden wird, das im Rahmen der Aktion „Autofreies Volmetal“ von Radfahrern, Joggern und Fußgängern gemalt wurde, und mit dessen Erlös die Kiersper Löschzwerge unterstützt werden sollen.

Der sechsjährige Justus und sein drei Jahre älterer Bruder Lukas sind Feuer und Flamme für die Feuerwehr. Deshalb war es für sie auch keine Frage, sich den Löschzwergen der Freiwilligen Feuerwehr Kierspe anzuschließen.

Am 12. Januar dieses Jahres war die erste Kinderfeuerwehr im Märkischen Kreis gegründet worden, die zurzeit 32 ambitionierte Mitglieder hat. Die Begeisterung der beiden Jungen wird auch von ihrer Mutter Alexandra Hedfeld geteilt, die in Kierspe in Bordinghausen ein Ideenatelier betreibt, in dem unter anderem Taschen und Teddybären hergestellt und Räumlichkeiten für Bastelarbeiten und Geburtstage zur Verfügung gestellt werden.

„Die beiden Betreuer der Löschzwerge, Claudia Grau und Mike Söhl, leisten gute Arbeit mit den Kindern,“ ist die einfallsreiche Mutter überzeugt, und entschloss sich deshalb, dieses Engagement durch eine eigene Aktion zu unterstützen. Beim „Autofreien Volmetal“ konnten Passanten an ihren Stand ein Bild im Patchworkstil bemalen, das jetzt mit Hilfe des Stadtmarketing-Vereins für den guten Zweck versteigert werden soll.

Zu den Löschzwergen gehören Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren. Brandschutzerziehung und Erste-Hilfe-Maßnahmen stehen auf ihrem Dienstplan, und auch die technische Ausrüstung der Feuerwehr können sie in Theorie und Praxis auf spielerischer Basis kennenlernen. Ausflüge, Grillfeste und andere Kurzweil, jede Menge Sport und Bewegung umfasst der Dienstplan außerdem.

Die Feuerwehr erhofft sich mit der Einrichtung dieser ersten Kinderfeuerwehr des Kreises, die Kleinsten schon möglichst früh für die Arbeit zum Wohle der Allgemeinheit zu gewinnen und so den notwendigen Nachwuchs nachhaltig zu sichern.

Wer die Arbeit mit den Löschzwergen, die auf Spenden aus der Bevölkerung angewiesen ist, finanziell unterstützen möchte, kann am Stand des Stadtmarketings spenden oder aber ein Gebot für das farbenfrohe Bild abgeben.

Zwei Boxen stehen dafür bereit. Anzugeben sind von den Mitbietenden selbstverständlich der Name und die Andresse sowie ein Vermerk, ob das Gebot anonym behandelt werden soll oder der Name öffentlich gemacht werden darf.

Alexandra Hedfeld und ihre Söhne hoffen auf gute Beteiligung und einen hohen Erlös, und mit ihnen auch die kleine Schwester Pauline, die erst fünf Jahre alt ist und bereits fest entschlossen, sich nach dem nächsten Geburtstag ebenfalls den Löschzwergen anzuschließen.

▪ Luitgard Müller

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