Riesiger Andrang beim Rönsahler Weihnachtsmarkt

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Ein viel beschäftigter Mann war auf dem Weihnachtsmarkt in Rönsahl natürlich auch der Nikolaus.

Rönsahl - Wer zu spät kam, den bestrafte zwar nicht das Leben, wohl aber gestaltete sich die Suche nach einem geeigneten Parkplatz in der Nähe des Geschehens als einigermaßen schwierig: Schon am frühen Samstagnachmittag zeichnete sich ab, dass der zum sechsten Mal rund um die Historische Brennerei stattgefundene Weihnachtsmarkt in Rönsahl auch in diesem Jahre zum absoluten Publikumsmagneten werden sollte.

Eine in die Tausende zählende Besucherschar aus Nah und Fern gab sich bereits in den späten Nachmittagsstunden des Samstags und danach buchstäblich die Klinke in die Hand und bestätigte damit den guten Ruf des Rönsahler Weihnachtsmarktes in eindrucksvoller Weise.

Denn das auch diesmal vom ehrenamtlich fungierenden Organisationsteam ausgegebene Motto „Kreativität geht vor Kommerz“ sollte sich abermals als richtig erweisen: Mit einem auf mehr als 70 Ständen angebotenen und unterschiedlich strukturierten und dabei weitestgehend auf die Advents- und Weihnachtszeit abgestimmtem vielfältigen Waren- und Unterhaltungsangebot hatte man den Nagel auf den Kopf getroffen. Dabei stellte sich wieder einmal heraus, wie vielseitig nutzbar das Terrain um die ehemalige Brennerei und das vorhandene räumliche Angebot allein vom Ambiente her für Veranstaltungen dieser Art ist.

Erneut riesiger Andrang beim Rönsahler Weihnachtsmarkt

Wenn dann auch noch das Gesamtkonzept stimmt und zudem auch die oftmals gerade um diese Jahreszeit recht launischen „Wetterfrösche“ zumindest am ersten Tag mitspielen, dann steht einer rundum gelungen Veranstaltung nichts im Wege. Geradezu wie bestellt, machte der prognostizierte Novemberregen nämlich zumindest am Samstagnachmittag Pause. Beste Voraussetzungen also auch von daher.

Im Vorfeld des Geschehens hatten etliche Markthändler ihrer Kreativität bei der Anfertigung von allerlei netten und nützlichen Dingen für den weihnachtlichen Gabentisch wie auch für allerlei der Jahreszeit entsprechendes Zubehör für Haus und Garten freien Lauf gelassen. Weit gespannt war abermals der Bogen der angebotenen Exponate. Der nämlich reichte von mit viel Liebe zum Detail kreierten Weihnachtskrippen über filigranen Schmuck bis zum praktischen Futterhäuschen.

Besonders löblich auch das Engagement in Sachen Unterhaltungsmöglichkeit für die jüngsten Familienmitglieder. Während sich nämlich die Eltern in aller Ruhe dem vielfältigen Marktgeschehen widmen konnten, nahm derweil die Märchenfrau ihre kleinen Zuhörer mit ins Zauberland der Weihnachtswelt, konnten sich die Kleinen unter anderem beim Stockbrotbraten vergnügen, sorgten Lehrer und Schüler von Servatius-, Gesamtschule und Kindergarten mit munteren Singspielen für Abwechslung, und natürlich war auch der Nikolaus höchstpersönlich ein viel beschäftigter Mann.

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