Nichts geht mehr

Anwohner stecken fest: Paketdienst blockiert Sackgasse

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In einer engen Straße bleibt der Lkw stecken. Kein Anwohner kommt mehr rein oder raus. Die Straße ist eine Sackgasse.

Kierspe - Der Transporter eines Paketdienstes bleibt gerade in einer engen Sackgassen-Straße stecken. Für die Anwohner heißt das, den Einkauf mit Schubkarren nach Hause zu bringen. Denn der Weg ist versperrt. Nichts geht mehr. 

Die Bewohner der Humecke haben sich durch die Baustellen für den Breitbandausbau in Kierspe in den vergangenen Wochen schon an manche Verkehrsbehinderung gewöhnt. Doch der Super-GAU passierte am Samstagmittag. Der Lkw eines Paketdienstes bewegte sich keinen Millimeter mehr. Nach Einschätzung des Fahrers sei der Druckluftkompressor hinüber gewesen.

Die Anwohner der kleinen Sackgasse kamen mit ihren Autos weder rein noch raus. Sie hofften, dass ein geschickter Abschlepper möglichst schnell kommt. Die größte Sorge war: Was passiert, wenn es brennt? Dass eine Anwohnerin nicht zur rund 20 Kilometer entfernten Arbeitsstelle fahren konnte, war allerdings schon ärgerlich genug. Auch Stunden später keine Veränderung der Situation. 

Wocheneinkäufe mit der Schubkarre nach Hause gebracht

Ein zwischenzeitlich angeblich beauftragter Abschleppdienst habe schon am Telefon vorgewarnt, die Bergung könne sehr kompliziert werden. Die Anwohner arrangierten sich mit der Situation. Eine Familie brachte ihre Wocheneinkäufe mit einer Schubkarre nach Hause. Ein Nachbar war gelassen und stellte nüchtern fest: „Bis Montag haben die noch Zeit. Solange hat der Lkw noch Tüv."

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