Pachtgewässer Wipper für Angelsaison gereinigt

Pachtgewässer Wipper für Angelsaison gereinigt

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Allerlei während des Winters angespülten Unrat, den uneinsichtige Zeitgenossen auf diese Weise entsorgt hatten, zogen die Angelfreunde am Samstagmorgen aus der Wipper.

Kierspe - Ein wachsames Auge auf ihr Pachtgewässer, die Wipper, haben die Mitglieder des Sportfischer-Vereins „Obere Wipper.“ Für die Petrijünger zählt Jahr für Jahr die im Frühjahr vor Beginn der Angelsaison erforderliche Bachreinigung zu den ersten und besonders wichtigen Aufgaben im Jahresplan.

Von Rainer Crummenerl

Praktisch seit der Vereinsgründung vor knapp vierzig Jahren und der bald darauf erfolgten Anpachtung der Wipper in einer Gesamtlänge von rund zwölf Kilometern – von Krommenohl bis zum Stauweiher in Wipperfürth – kümmern sich die Sportfischer in ehrenamtlich geleisteter Arbeit um die Sauberhaltung des Gewässers.

Vor allem im zeitigen Frühjahr an, wenn es gilt, das Bachbett als solches und den umliegenden Uferbereich von allerlei während des Winters angespültem Unrat zu befreien. Diese freiwillige Hilfe wird auch vom Wupperverband als zuständiger Behörde für den Gewässerschutz stets gern gesehen.

Ein sauberes Gewässer, so wissen die Sportfischer aus langjähriger Erfahrung, ist unerlässlich als Kinderstube für die heranwachsende Fischbrut. In erster Linie gelten Bachforelle, Äsche und hin und wieder auch mal ein Aal als „Brotfische“ für die Petrjünger. Ein intaktes und sauberes Fließgewässer und ein gepflegter Uferbereich sind indes auch Grundlage für ein entsprechendes Freizeitgefühl, wie Gewässerwart Ingo Vollmann dazu anmerkt.

Bei der am frühen Samstagmorgen gestarteten Aktion freute sich der Vorstand über gute Beteiligung, so dass die Arbeit dann auch zügig vonstatten ging. Wie notwendig diese war, zeigte sich, als um die Mittagszeit Bilanz gezogen wurde.

In kleinen Gruppen kümmerten sich die Mitglieder des Sportfischervereins am Samstagmorgen um die in jedem Frühjahr anstehende Reinigung ihres Pachtgewässers.

Unbelehrbare Zeitgenossen hatten während der Wintermonate nämlich Etliches, vornehmlich Haushaltsmüll wie leere Glas- und Plastikflaschen und sonstige Kunststoffteile, im Bach oder im Uferbereich entsorgt. Allerdings, so das anschließende Resümee, war die Müllmenge insgesamt um einiges geringer als in der Vorjahren, was auf möglicherweise inzwischen verstärktes Umweltbewusstsein, in erster Linie aber auf das diesmal ausgebliebene Frühjahrshochwasser, zurück geführt wurde.

Nach getaner Arbeit freuen sich die Sportfischer nun auf die neue Angelsaison, ein zünftiges Sommerfest im internen Kreis und das traditionell am ersten Septemberwochenende rund ums Vereinslokal angesagte Räucherfest.

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