Weihnachtsmarkt: Weniger Besucher als sonst

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Für den Besuch des Weihnachtsmarktes rund um die Margarethenkirche musste man wetterfest gekleidet sein.

Kierspe - „Nass!“, ist die erste Reaktion von Regina Semeraro auf die Frage nach einer kleinen Bilanz des Weihnachtsmarktes. Dabei lacht sie aber, wohlwissend, dass man auf das Wetter keinen Einfluss hat. Nein, es sei nicht schön gewesen, zumal es besonders am Samstag dabei noch unangenehm windig gewesen sei.

Es seien viel weniger Besucher als sonst auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Margarethenkirche gewesen, resümiert die Organisatorin der Veranstaltung, die dies zum fünften Mal auf die Beine gestellt hat. 

Dass es im Wesentlichen die schlechte Witterung war, welche die Kiersper von einem Besuch abhielt, zeige sich auch daran, dass in den längeren trockenen Phasen, die es sowohl am Samstag, als auch am Sonntag gab, der Platz um die Margarethenkirche, die Kirche selbst und das Lutherhaus füllten.

Bühne in der Kirche hat sich bewährt

„Als es wieder zu regnen anfing, suchten alle einen Platz zum Unterstellen und waren dann auch schnell wieder verschwunden“, hatte Regina Semeraro feststellen müssen. Dagegen habe sich aber auf jeden Fall bewährt, dass die Bühne in die Kirche verlegt worden war. Es sei schon grenzwertig gewesen, dass früher Musiker bei Schnee und Schneeregen ihre Instrumente mit klammen Fingern spielen mussten.

In der Margarethenkirche – die für den Altarraum über einen Bühnenaufbau verfügt – sei es schon viel angenehmer gewesen. Das Orchester der Gesamtschule habe auch gleich viel länger gespielt. Insgesamt 31 Anmeldungen hatte es für den Weihnachtsmarkt rund um die Margarethenkirche gegeben, vier Aussteller, so die Organisatorin, seien nicht gekommen. „Ich hoffe, dass die Aussteller ein wenig Plus gemacht haben“, wünscht Regina Semeraro den Teilnehmern.

Selbst diejenigen, die im Lutherhaus und im Turmbereich der Margarethenkirche vor Wind und Wetter geschützt waren, hatten weniger Besucher als in den Vorjahren. Selbst das Café im Lutherhaus – „Dort gibt es immer viel Kuchen und Torten“, weiß Semeraro – sei diesmal nicht so besucht worden wie erhofft. Es sei wohl viel Kuchen übrig geblieben, hatte Semeraro erfahren. „Nein, das Wetter war nicht schön!“

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