Bauverein: Energetische Modernisierungsmaßnahmen zahlen sich aus

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Auch personell gut aufgestellt sind Vorstand und Aufsichtsrat des Bauvereins Kierspe. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Rechtsanwalt Christoph Gebauer (2. von rechts vordere Reihe).

Kierspe – Trotz nach wie vor insgesamt nicht einfacher Bedingungen auf dem Kiersper Wohnungsmarkt blickt der Bauverein Kierspe mit verhaltenem Optimismus nach vorn und hat eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung fest im Visier.

Das jedenfalls war das Fazit, das Aufsichtsrat und Vorstand der Genossenschaft unisono anlässlich der am Mittwochabend im Ratssaal stattgefundenen alljährlich einmal angesagten Mitgliederversammlung zogen.

In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender begrüßte Götz Land die erschienenen knapp 30 Mitglieder und kam dabei mit Blick auf die später im Geschäftsbericht des Vorstands im Detail erläuterte Gesamtlage und die immer noch verhältnismäßig schwierige Situation auf dem Wohnungsmarkt, so wie sich der bei entsprechenden Rahmenbedingungen im Umfeld darstellt, zu sprechen. Dennoch zeichnet sich bei dem zum Teil in Kauf genommenen und nach wie vor relativ hohen Leerstand von Wohnungen (Modernisierungsobjekt Fritz-Linde-Straße 28) eine spürbare Entspannung ab. So hat beispielsweise die weitere Integration von Flüchtlingsfamilien, mit denen ein eigenständiger Mietvertrag abgeschlossen werden konnte, gut funktioniert. Das „Wirtschaften mit Augenmaß“, so war der Berichterstattung zu entnehmen, wirkte sich dann anteilmäßig insgesamt positiv auf die Rendite aus und versetzte den Bauverein – auch dank der weiterhin günstigen Zinssituation – in die Lage, weiterhin notwendige Reparaturen und Modernisierungen wie schon in den Vorjahren effektiv umsetzen zu können und ein unterm Strich positives Jahresergebnis zu erwirtschaften.

Näheres war später den von entsprechendem Zahlenmaterial unterlegten Ausführungen des Vorstandsmitglieds Marc Voswinkel sowie insbesondere dem von Vorstandsmitglied Jacek Okulinski detailliert vorgetragenen Jahresbericht des Vorstandes für 2018 ersichtlich. Darin war unter anderem die Rede von, dass die für das vergangene Geschäftsjahr ins Auge gefassten Maßnahmen aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs und letztlich auch günstiger Finanzierungsmöglichkeiten im vorgesehenen Rahmen umgesetzt werden konnten. Besondere Erwähnung fand hier die umfangreiche energetische Sanierung des Objektes an der Fritz-Linde-Straße.

Insgesamt gesehen, so hieß es weiter, blicke man hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlaufs zuversichtlich nach vorn. Weiteres erfuhren die Genossenschaftsmitglieder im vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018, der bei einem Bilanzvolumen von rund 11 Millionen Euro einen Jahresüberschuss von 89 000 Euro und nach den gesetzlichen Rücklagen zuzuführenden Anteilen letztlich einen Bilanzgewinn von 10500 Euro auswies.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden sämtliche zuvor gegebenen Berichte, so auch der über die gesetzliche Prüfung des Jahresabschlusses, die keinerlei Beanstandungen ergeben hatte, nahezu einstimmig für gut geheißen, und ebenso einstimmig erfolgte die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Schnell abgehandelt waren die anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat. Unisono wieder gewählt wurde Markus Kaiser in dieses Gremium, das durch Götz Land, Jörg Berg, Hermann Reyher, Olaf Stelse sowie den für das aus Altersgründen ausgeschiedene langjährige Mitglied Maarie-Luise Linde neu hinzugekommenen Christoph Gebauer vervollständigt wird. Der Vorstand des Bauvereins besteht aus Jacek Okulinski als hauptamtliches sowie Rainer Walter Schürmann und Marc Voswinkel als nebenamtliche Mitglieder. Ende 2018 gehörten dem Bauverein 578 Mitglieder mit insgesamt 1159 Geschäftsanteilen an. Der Bauverein verwaltete zu diesem Zeitpunkt 77 eigene Miethäuser mit 455 Wohnungen, 141 Garagen und 1 Büro sowie 1 gewerblichen Einheit (Kindertagesstätte Bachstraße 6).

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