Oldtimertross mit vielen Promis rollt an Rönsahl vorbei

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Erol Sander, der Istanbulkommissar, am Lenkrad und als Beifahrer Tim Westerme wurden von den Oberbergern und Rönsahlern freudig begrüßt.

RÖNSAHL - Sie standen am Straßenrand, saßen auf Gartenstühlen oder waren noch auf dem Arm von Papa, die rund 25 Rönsahler und Ohler, die am Samstagnachmittag in der Nähe der Hauptkreuzung von Ohl standen und auf die Teilnehmer der 5. Schloss Bensberg Classics warteten.

Von Gertrud Goldbach

Die Schauspieler Erol Sander und Herbert Knaup, der Pianist Lang Lang, Tamara Gräfin von Nayhauß, Alexander Graf von Kalkreuth sowie die Rennfahrerlegenden Jacky Ickx und Hans-Joachim Stuck winkten den Oberbergern freundlich zurück oder hupten auch schon einmal begrüßend. Die Liste der Who is Who mit 85 Fahrzeugen war an diesem Nachmittag weit länger und in ihr sind bekannte Namen aus der Wirtschaft, der Kunst, des Adels und auch des Rennsportes zu finden.

Jedes Jahr veranstaltet das Grandhotel Schloss Bensberg zusammen mit dem ADAC Nordrhein diese Rallye Historique im Rahmen der Schloss Bensberg Classics. Sie ist eine touristische Ausfahrt mit dem Fiva Status B für klassische Fahrzeuge. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf 85 und das Nenngeld beträgt stolze 1400 Euro. Angepasst an das Nenngeld waren auch die Fahrzeuge, die die Besucher am Straßenrand zu sehen bekamen. So fuhren Fahrzeuge wie Rolls Royce Corniche, Jaguar E V12 S3 Roadster, Lamborghini Espada, ein Maserati Ghibli oder ein Ferrari 365 GT 2+2, aber auch Porsche Bentley und der erinnerungsschwere VW-Käfer an ihnen vorbei. Das Rennfahreridol Jacky Ickx kam mit einem Porsche 356 1600 S vorbeigefahren und sein Kollege Hans-Joachim Stuck mit einem Golf I GTI.

Doch so ein klein wenig mithalten konnten die Kiersper auch. Die Familie Busch aus Kierspe-Bahnhof hatte ihren alten Trabbi mitgebracht, der bei weitem nicht so chromglitzerte wie die Rallyefahrzeuge, jedoch seinen eigenen Charme hatte und unter diesen Nobelkarossen auffiel.

20. Oldtimer-Rallye Schalksmühle

Es ist nicht das erste Mal, dass diese Rallye an Rönsahler Gebiet vorbeikommt. Das hatte Hubertus Seidel als Oldtimerfan sehr bald herausbekommen. Ereignislos sollten die Fahrer nicht durch seine Heimat fahren, ihnen sollte ein gebührender Empfang bereitet werden, das organisierte Hubertus Seidel kurzerhand. Hier wurde telefoniert, dort Verbindungen spielen gelassen und alle sollten nicht nur kommen, sie sollten auch ihr Auto mitbringen, welche vielfach sehenswert waren.

Zwei Stunden waren die Prominenten in Ohl zu sehen, von 15.15 Uhr bis 17.15 Uhr war laut Streckenverlauf mit ihrer Vorbeifahrt zu rechnen. Nicht alle hielten es kurz hinter der Hauptkreuzung von Ohl die ganze Zeit aus, einige von ihnen fuhren weiter bis hinter Dohrgaul. Dort hatten die Teilnehmer zwei Gleichmäßigkeitsprüfungen zu absolvieren und während sie warten mussten, war genügend Zeit die Teams zu „besichtigen“ und auch mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Wem dies von den Prominenten jedoch zu wenig war, der konnte bereits am Samstagmorgen nach Bensberg fahren, sich dort die aufgestellten Fahrzeuge ansehen und sich ein Autogramm holen. Einige der Rönsahler hatten dies gemacht und für sie steht fest, dass sie bei der nächsten Rallye wieder dabei sein werden.

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