Oldtimerausfahrt des Kiersper Rallye-Clubs

Insgesamt nahmen rund 30 Fahrer an der Veranstaltung des KRC teil.

KIERSPE ▪ Bei schönstem Wetter ist es den besitzern von Oldtimern ein Vergnügen ihre historischen Fahrzeuge zu bewegen. Eine Gelegenheit dazu bot sich auf der Oldtimerausfahrt des Kiersper Rallye-Clubs.

„Wie alt wird der Führerschein in diesem Jahr?“, war eine der Fragen, die die Teilnehmer der zweiten Oldtimerausfahrt des Kiersper Rallye-Clubs beantworten mussten.

Unter dem Motto „Frühlingserwachen im Sauerland“ legten rund 30 Fahrer eine Strecke von 85 Kilometern zurück.

Vom Autohaus Knabe aus führte die Tour an der Aggertalsperre vorbei, durch Bergneustadt nach Eckenhagen und von dort über Hahn und Silberkuhle nach Drolshagen. Danach ging es dann an Meinerzhagen vorbei wieder nach Kierspe.

Die Teilnehmer mussten auf der Strecke auch einige Aufgaben meistern. Kurz vor Holzwipper galt es Fragen zu beantworten. Unter anderem mussten die Fahrer dann noch die Länge eines Gokart-Rings in Hahn herausfinden und im Ebbegebirge die Frage „In welchem Naturpark befinden sie sich?“ lösen.

Für falsche Antworten und andere Fehler erhielten die Teilnehmer Strafpunkte.

Die Oldtimerausfahrt hatte, anders als die für den Juni geplante „KRC-Seenrallye Historic“, rein touristischen Charakter: Die Teilnehmer konnten die „Schönheit der Natur“ erleben, die Gegend kennenlernen und ihre Oldtimer präsentieren.

Stefan Schulz und Anette Jüdes fuhren mit einer Cobra, Baujahr 1968, die Tour. Den Lenker haben die beiden nach links umgebaut, ansonsten ist der Oldtimer noch im Original erhalten. Vor allem die charakteristische Form, die laut Schulz das schönste an seinem Auto sei, hat er selbstverständlich nicht verändert.

Mit dem extrem seltenen Ford Capri RS, Baujahr 1973, legte Hartmut Klawitter die Strecke zurück. Den Wert des Wagens kann Klawitter nicht schätzen, denn „es gibt keinen zu kaufen.“ Der Oldtimer stammt aus dem Rennbetrieb und ist damit einzigartig.

Ein „Familienstück“ ist der Opel Rekord A, Baujahr 1964, für die Familie Kriener-Wierling: Vater und Sohn schrauben gemeinsam mit Begeisterung. Besonders die Fahreigenschaften des seltenen Handwerkerautos haben es den beiden angetan.

Startnummer 4 hatte Ulrich Budde mit seinem Porsche Carrera, Baujahr 1988. Den Wert seines mehr als 20 Jahre alten, nicht restaurierten Porsches schätzt Budde auf rund 40 000 Euro. Aber auch amerikanische Oberklassemodelle fanden sich am Start der Ausfahrt. So beispielsweise der Cadillac Seville von Heinz und Uschi Kotzur. Der Wagen, Baujahr 1977, ist mit einem V8-Motor ausgestattet und vermittelt nach Angaben seiner Besitzer ein „amerikanisches Fahrgefühl“. Besonders viel Arbeit mussten die Besitzer in den Wagen noch nicht investieren, da das Fahrzeug noch nicht restauriert wurde. ▪ jh

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