Offensive Werbung für Feuerwehr gestartet

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Mit einem Flyer wirbt die Stadt seit gestern für den Dienst in der Feuerwehr. ▪

KIERSPE ▪ Wie wird Mann oder Frau Feuerwehrangehöriger und somit Mitglied einer „starken Gemeinschaft für Kierspe“. Genau das ist in dem neuen Flyer nachzulesen, der gestern von Bürgermeister Frank Emde, Ordnungsamtsleiter Axel Boshamer, Stadtbrandmeister Georg Würth und Samuel Brangenberg von der Lüdenscheider Agentur „Wirkstoffgruppe“ erstmals präsentiert wurde.

Schon auf dem Deckblatt der peppig rot gehaltenen und mit vielen aktionsreichen Bildern aus dem Alltag der Brandschützer illustrierten Broschüre wird klar, worum es geht: „Freiwillige Feuerwehr Kierspe – jetzt bewerben“ ist da zu lesen.

Dienst mit

klaren Vorteilen

„Hintergrund sind die schon jetzt aufgetretenen Probleme bei der Tagesverfügbarkeit. Zehn bis 20 Aktive mehr täten uns einfach gut“, erklärte Würth und verwies zudem auf den demografischen Wandel, der irgendwann auch die Feuerwehr treffe. „Daher werden wir lieber jetzt aktiv. Zumal für eine gute Ausbildung etwa fünf Jahre nötig sind.“ Emde ergänzte: „Kierspe hat eine starke Feuerwehr, eine starke Gemeinschaft und das soll auch so bleiben.“

Im Innenteil finden sich die Vorteile aufgelistet wie Ausbildung mit möglichen Spezialisierungen, Führerschein Klasse C, kostenfreier Gesundheitscheck, Befreiung von Wehr- oder Zivildienst und Teamgeist nicht nur, wenn’s brennt. Aber Interessierte erfahren ebenfalls etwas über den Auftrag der Feuerwehr und die Berufung des Feuerwehrmannes sowie über die Voraussetzungen für den Dienst wie Mindestalter von 17 Jahren, körperliche Fitness, Belastbarkeit, Teamfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Die Ansprache ist altersentsprechend direkt per Du und das Schriftbild vermittelt die Dramatik, mit der Feuerwehrangehörige im Einsatz oft konfrontiert sind.

Als Kontaktadresse wird neben dem städtischen Ordnungsamt unter anderem mit der Mailanschrift ordnungsamt@kierspe.de auch der Wehrleiter mit seiner Handy nummer 01 51/ 22 31 56 99 genannt. Eingesetzt werden soll der Flyer künftig bei gezielten Aktionen wie in Fahrschulen, an der Gesamtschule oder bei anderen Informationsveranstaltungen und Events der Feuerwehr. ▪ rh

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