Gelungener Tag der offenen Tür im „Come together“

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Viele Möglichkeiten, unter anderem zum Lernen und zum Abfassen von Bewerbungsschreiben, stehen den Jugendlichen im „Come together“ zur Verfügung. Davon konnten sich Eltern und Besucher beim Tag der offenen Tür ein Bild machen. –

RÖNSAHL – Augenscheinlich gut aufgehoben sind die Jugendlichen unterschiedlichen Alters im Jugendzentrum „Come together“. Diesen Eindruck gewannen am Samstagnachmittag die Gäste, der Einladung zum Tag der offenen Tür der Rönsahler Einrichtung gefolgt waren.

Dabei macht das „Come together“ – so der seinerzeit von den Jugendlichen selbst auserkorene Name für ihr im Schul- und Gemeinschaftshallenkomplex in der Ortslage „Vor dem Isern“ eingerichteten Treffpunkt – seinem Namen offensichtlich alle Ehre. Sie kommen nämlich gern zu den mehrmals wöchentlich angebotenen Aktivitäten im Rahmen der von Stadt und Kreis getragenen Offenen Jugendarbeit zusammen.

Und das nicht ohne Grund: Maßgeblichen Anteil daran, dass das „Come together“ regelmäßig und je nach Angebot von durchschnittlich zehn bis 20 Kindern, Jugendlichen, zum Teil sogar jungen Erwachsenen im Alter von zehn bis 25 Jahren besucht wird, haben zweifellos auch Jugendbetreuerin Sabine Hering und ihre Kollegin Regina Fleige. Denn beide, sowohl die seit Mitte Juni 2012 mit der Leitung der Einrichtung betraute Sozialpädagogin Sabine Hering, die nach ihrer Tätigkeit in Norddeutschland in Rönsahl eine Anstellung als 30-Stunden- Kraft fand, als auch Regina Fleige mit langjähriger Erfahrung aus ihrer Tätigkeit im Jugendzentrum Kierspe, haben einen guten Draht zur jungen Klientel.

So fällt es den Betreuerinnen nicht schwer, ein ansprechendes Angebot für die viermal wöchentlich angesagten Treffs auf die Beine zu stellen. Das Programm ist altersmäßig auf die dienstags bis freitags jeweils nachmittags angebotenen Jugendstunden abgestimmt. Dabei gehen die Leiterinnen, soweit möglich, auch auf die individuell unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen ein. Mal ist Hilfestellung bei den Hausaufgaben gefragt, ein anderes Mal geht es um die richtige Wortwahl bei der Abfassung eines Bewerbungsschreibens, meistens jedoch um sinnvolle Gestaltung der zur Verfügung stehenden Freizeit.

Brettspiele, Kicker und zwei Computer

Ein umfangreiches Angebot an Spielen, dafür stehen neben den altbekannten Brettspielen unter anderem auch ein Kicker und mittlerweile sogar zwei Computer zur Verfügung, sorgt hier für die entsprechende Aktualität. Für die unverzichtbare Wohlfühlatmosphäre allerdings, so war während des Tages der offenen Tür zu hören, müssen die Jugendlichen weitgehend schon selbst sorgen. Und das tun sie dann auch.

So gab es beispielsweise im vergangenen Dezember eine große Renovierungsaktion im Jugendzentrum über die Bühne. Eine ganze Woche lang hatten täglich fünf bis zehn Mädchen und Jungen Gelegenheit, handwerkliches Geschick zu beweisen. Mit von der Stadt finanzierten Materialien und durch eine zusätzliche Spende aus privater Hand noch aufgestockt, wurde den beiden Aufenthaltsräumen im Jugendzentrum ein neues und wohnliches „Outfit“ verpasst. Und es war sogar möglich, neben einigen praktischen Einrichtungsgegenständen wie beispielsweise Raumteiler und Ledersesseln auch den Bestand an Töpfen und Pfannen in der Küche zu erweitern.

Die nämlich kommen beispielsweise bei den donnerstags stattfindenden und besonders gut angenommenen Kochabenden zum Einsatz. „Manchmal wird’s sogar richtig spannend – wie vor einigen Wochen, als die Live-Übertragung vom Super Bowl im Fernsehen lief und dieses Event von zwölf Leuten hier am späten Abend gemeinsam verfolgt wurde“, schmunzelt Sabine Hering. Doch dann wird es Zeit, draußen vor der Tür nach dem Rechten zu sehen. Dort wurde soeben der Grill angeworfen: Zum Abschluss des Tages der offenen Tür warten leckere Spezialitäten auf hungrige Abnehmer. Und daran fehlt es naturgemäß nicht. – Rainer Crummenerl

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