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Freie Schule freut sich über volles Haus

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Von: Luitgard Müller

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Kratzbäume, Leinen und Halsbänder, Katzen- und Hundespielzeug waren beim Projekt „Hund-Katze-Maus“ entstanden. © L. Müller

Kierspe - Volles Haus beim Tag der offenen Tür der Freien Schule, aber auch außerhalb des Gebäudes gab es – wenn nicht gerade wieder ein ergiebiger Regenschauer niederging – am Sonntag einige Aktivitäten.

Vor dem Eingang der Schule konnten die zahlreichen Gäste gleich das „Grüne Klassenzimmer“ bewundern, das neben weiteren Projekten, die an diesem Tag vorgestellt wurden, in der vorangegangenen Woche entstanden war. Ausrangierte Stühle, Bänke und Tische hatten einen neuen farbenfrohen Anstrich erhalten und sollen nun an schönen Tagen beim Unterricht im Freien zum Einsatz kommen. Und auch einige Paletten hatten eine neue Funktion erhalten.

Ein Teil der Schülerinnen und Schüler war auf dem Listerhof zum Reiten gewesen, und zwei Pferde waren am Sonntag zu einem Gegenbesuch zur Schule gekommen, sodass sich vor allem die jüngsten Gäste über eine geführte Runde auf dem Pferderücken freuen konnten. Ein weiterer Schwerpunkt der Projektwoche war das Thema Wald, zu dem der nahegelegene Schulforst erkundet worden war und auch Förster Uwe Treff bei einem Besuch wertvolle Informationen gelieferte hatte.

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Auf einer Leinwand konnten die Gäste der Salatbar auch die Schwarzlichtbilder bestaunen, die im Rahmen eines Projektes entstanden waren. © L. Müller

Die Ergebnisse der Untersuchungen waren dokumentiert worden und wurden ebenfalls vorgestellt. Beim Basteln mit Naturmaterialien waren außerdem Kiefernzapfen mit Vogelfutter präpariert worden und ein Unterschlupf für Kleintiere aufgeschüttet worden. Die „Bücherdetektive“ hatten die Bibliotheken in Kierspe, Meinerzhagen und Lüdenscheid erkundet, bei einer Rallye zahlreiche Fragen beantwortet und den Büchereiführerschein erhalten.

An ihrem Stand konnten die Gäste Bücher zu günstigen Preisen erstehen. Kratzbäume, Leinen und Halsbänder, Katzen- und Hundespielzeug waren beim Projekt „Hund-Katze-Maus“ entstanden, und eine Gruppe hatte mit Schwarzlicht experimentiert und eindrucksvolle Fotografien erstellt. Doch damit nicht genug: Textildesignerin Katharina Vollmerhaus war zu Gast und stellte die alte Kunst des Tundelns vor, bei dem elastische Schnüre, Vorläufer des Gummibandes, entstanden.

Sophie Beste zeigte, wie ein Porträt entsteht und sorgte beim Schminken für fantasievolle Gesichtsbemalungen, und Steffi Speer war mit selbst gemachten Seifen vor Ort. Für die Verpflegung hatten die Eltern mit einer Vielzahl von hausgemachten Salaten, Kuchen und Torten gesorgt, zu dem wahlweise fruchtige Cocktails oder andere Getränke gereicht wurden. Ein Lehrertrio sorgte mit bekannten Hits für Caféhausmusik.

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