Östlich Rathaus: Nachfrage nach Grundstücken gut

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Klaus Müller, Geschäftsführer der Grundstücks- und Gewerbeentwicklungsgesellschaft, ist mit dem bisherigen Verkauf der Grundstücke sehr zufrieden.

KIERSPE ▪ Sehr zufrieden zeigt sich Klaus Müller als Vorsitzender der Grundstücks- und Gewerbeentwicklungsgesellschaft mit dem Verkauf des Baulandes im Baugebiet Östlich Rathaus. „Ursprünglich wollten wir mit dem Baugebiet einem Investor den Weg bereiten, der dort Seniorenbungalows bauen wollte, deren Bewohner dann Betreuungsangebote hätten nutzen können“, so Müller.

Doch das Interesse am Kauf solcher Häuser sei so gering gewesen, dass der Bauträger sich von dem Projekt verabschiedet habe. Auch ein zweiter Investor, der plante, auf einem Teil des Geländes drei Häuser mit jeweils fünf Wohnung für Senioren zu errichten, nahm wieder Abstand.

Stattdessen wurde im oberen Bereich des Gebietes mit dem Bau eines Seniorenzentrums begonnen. „Dieser Baubeginn war wie eine Initialzündung. Danach kamen zahlreiche Anfragen potentieller Bauherren nach Grundstücken“, führt Müller weiter aus, der aber auch einschränkt, dass die meisten Interessenten aus Kostengründen ihre Häuser lieber ohne Keller errichten wollten. „Das ist dort aufgrund der Hanglage nicht ohne weiteres möglich gewesen.“

Man habe lange nach Baumaterial gesucht, mit dem eine Anschüttung des Geländes möglich gewesen sei. Fündig sei man schließlich bei einer größeren Baustelle in Lüdenscheid geworden, von wo man unbelasteten felsigen Boden geholt und anschließend hoch verdichtet eingebaut habe. Müller: „Ein Ingenieurbüro hat die Arbeiten begleitet und nach entsprechenden Druckversuchen bescheinigt, dass dort Bauen problemlos möglich ist.“

Mittlerweile wurden auch bereits fünf Grundstücke an Bauherren verkauft, von denen drei ohne Keller bauen wollen. „Jetzt stehen noch zehn Grundstücke zum Verkauf, von denen drei weitere ohne Keller bebaut werden können.

Während die Grundstücke der Privathaus-Bauer meist rund 500 Quadratmeter groß sind, benötigte der Träger des Grundstückes für das Seniorenheim rund 2800 Quadratmeter. „Durch die Verkäufe ist die Gesellschaft auf dem Weg, schuldenfrei zu werden“, freut sich der Geschäftsführer, der sich dieses Amt mit Uwe Haring teilt.

„Wir arbeiten in diesem Gebiet auch mit einem privaten Grundstücksbesitzer zusammen, mit dem wir im oberen Teil, hinter dem Rathaus, eine weitere Fläche als Bauland entwickeln, so dass potentielle Bauherren noch genügend Fläche vorfinden“, erklärt Müller, der sich freut, vor allem jungen Familien Angebote machen zu können, die zumindest bei den städtischen Grundstücken, die zu 110 Euro pro Quadratmeter angeboten werden, einen Nachlass von 2,5 Prozent für jedes minderjährige Kind bekommen, jedoch ist diese Förderung auf vier Kinder begrenzt. ▪ Johannes Becker

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