Ökumene im Glauben und im Feiern

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Die linke Hüfte nach oben, den Kopf in den Nacken... Fleißig üben die Frauen des Sing- und Spielkreises Meinerzhagen für die kommende Karnevalssaison, die sie zusammen mit den Kiersper Karnevalistinnen bestreiten.

KIERSPE - Schon seit einigen Wochen treffen sich die Akteure aus den katholischen Gemeinden St. Josef, St. Marien und St. Martin in Meinerzhagen, um für die anstehende Karnevalssaison zu üben. An zwei Abenden stehen die Frauen wieder auf den Brettern, die für viele die Welt bedeuten.

Von Gertrud Goldbach

Närrisch wird es im Gemeindehaus am Glockenweg am Mittwoch, 26. Februar, und am Freitag, 28. Februar, jeweils ab 19.11 Uhr zugehen. Abwechslungsreich und unterhaltsam wird das Programm sein, welches diesmal Ähnlichkeiten mit einer Zirkusvorstellung aufweisen wird. Die Manege wird der Mittelpunkt des Abends und so manche Überraschung wartet auf das Publikum.

Der Kartenvorverkauf für beide Veranstaltungstage beginnt am 20. Januar. Ab diesem Datum sind die Karten zum Preis von zehn Euro in der Sparkassenhauptstelle an der Thingslindestraße 1 erhältlich. Im Eintrittspreis ist auch eine Bockwurst mit Brötchen enthalten, welches in der Programmpause ausgegeben wird.

Überkonfessionell wird in der Karnevalswoche nicht nur das Publikum sein, sondern auch die Akteure auf der Bühne sind nicht nur katholisch. So praktizieren die Kiersper Christen Ökumene nicht nur im Glauben, sondern auch im Feiern. Zehn Programmpunkte werden von Akteuren aus Kierspe und Meinerzhagen aufgeführt und das Publikum darf jetzt schon ganz gespannt sein.

Mitten aus dem Leben gegriffen sind einige der Situationen, in denen den Anwesenden ein närrischer Spiegel vorgehalten wird. Belehrend sind sie dabei nicht, es wird viel zu lachen geben. Neben den Kiersper Frauen beteiligt sich der Sing- und Spielkreis aus Meinerzhagen ebenfalls mit zwei Programmpunkten an dem Gelingen der Abende.

Über viele Jahre hatte diese Frauengruppe in Meinerzhagen selbst Karnevalsveranstaltungen organisiert, doch so ganz zur Ruhe setzen wollen sie sich immer noch nicht. In Erinnerung dürften vielen Närrinnen noch die Punker oder das Ballett Schwanensee sein, beides Beiträge, die Beifallsstürme ausgelöst hatten. Auch Pastor Gregor Myrda freut sich schon auf seine Auftritte und übt fleißig seine Texte im Auto, zu Hause und natürlich bei den montäglichen Übungstreffen.

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