Neuer „Sponsoren-Caddy“ steht jetzt zur Verfügung

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Ein Teil der Sponsoren war gestern zur Übergabe des neuen VW-Caddy ins Autohaus Knabe gekommen. Der neue Wagen steht in den kommenden fünf Jahren Vereinen und sozialen Einrichtungen aus Kierspe und Meinerzhagen zur Verfügung.

Kierspe - Noch glänzen die Reifen und der Lack hat noch nie einen Spritzer Straßendreck abbekommen. Doch lange wird das auf den neuen Caddy, der im Autohaus Knabe steht, nicht mehr zutreffen. Denn der erste sogenannte Sponsoren-Caddy hat in den fünf Jahren seiner Dienstzeit mehr als 100.000 Kilometer auf der „Uhr“.

„Es sind vor allem kirchliche Gruppen beider Konfessionen, die Awo, Hand in Hand, Jugendzentren und der Städtepartnerschaftsverein, die den Wagen ausleihen“, erzählt Michael Knabe, Geschäftsführer des gleichnamigen Autohauses. 

Fünf Jahre ist es her, dass der Siebensitzer angeschafft wurde. Möglich war das damals nur durch die Bereitschaft von Sponsoren, die die Kosten des Fahrzeugs finanzierten. Wobei die Versicherung, Verwaltung und Wartung beim Autohaus liegen. Jetzt hat der Wagen nach 100.000 Kilometern und fünf Jahren ausgedient. Und so war es an dem VW-Händler, neue Sponsoren für ein neues Fahrzeug zu gewinnen.

Als die Aktion startete, gab es in Kierspe und Meinerzhagen zwei dieser Wagen. Da es aber mittlerweile in Meinerzhagen keinen VW-Vertragspartner mehr gibt, werden sich die Vereine und sozialen Einrichtungen der beiden Städte ein Fahrzeug teilen müssen. Allerdings wurde dadurch auch die Sposorensuche leichter, da nun Werbepartner in den beiden Volmestädten gesucht werden konnten.

Knabe: „Für viele Vereine war der Wagen in den vergangenen Jahren eine echte Hilfe. Er ist mit dem Städtpartnerschaftverein nach Frankreich gereist, wurde genutzt, um Lebensmittelspenden einzusammeln und transportierte Jugendliche zu Freizeitzielen außerhalb Kierspes.“

Aber auch die Sponsoren können den Wagen nutzen – entweder, um selbst mit ihm zu fahren, ihn an Kunden abzugeben oder an Vereine, die sonst keinen Zugriff auf das Fahrzeug hätten, weil sie außerhalb der Stadtgrenzen angesiedelt sind. Für alle Ausleiher gilt gleichermaßen, dass sie außer den Kosten für den Kraftstoff nichts bezahlen müssen.

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