Evangelische Kirche: Kierspe, Rönsahl und Halver sollen kooperieren

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Die Verantwortlichen der Evangelischen Kirchengemeinde sollen sich Gedanken über die Zukunft ihrer Gemeinden machen.

Kierspe - „Es gibt bereits eine sehr gut funktionierende Kooperation mit Rönsahl“, sagt Pfarrer George Freiwat von der Evangelischen Kirchengemeinde Kierspe, der ebenso wie seine beiden Kollegen Reiner Fröhlich und Martin Spindler auf der Herbstsynode des Kirchenkreises von Superintendent Klaus Majoress aufgefordert worden ist, sich Gedanken über einen Kooperationsraum „Kierspe-Rönsahl-Halver“ zu machen.

Der Appell des Superintendenten zielte darauf ab, dass sich die Verantwortlichen in der Gemeinden Gedanken über die Zukunft machen. Letztlich geht es zweifellos um die Pfarrstellen. Die Presbyterien sollten sich, hatte Majoress appelliert, aus ihrer Verantwortung heraus damit beschäftigen, wie sie ihre Gemeinde in Zukunft gestalten wollen.

Gedanken über die Zukunft machen

In Kierspe werden in fünf beziehungsweise sechs Jahren Fröhlich und Spindler in den Ruhestand gehen. Was dann mit den vakanten Pfarrstellen passiert, ist unklar.

Aktuell besteht für Freiwat kein drängender Handlungsbedarf, zumal es eine Kooperation mit Rönsahl gibt und er sich mit seinen Kollegen den pfarramtlichen und Kanzeldienst im Grenzdorf teilt. Außerdem würden sich die Mitglieder der beiden Presbyterien schon jetzt zwei Mal im Jahr zu gemeinsamen Sitzungen treffen.

Kontakt nach Halver nur auf der Synode

Zur Evangelischen Kirchengemeinde Halver habe man diesbezüglich bislang aber nur kurz auf der Synode Kontakt gehabt. Erste lockere Gespräche soll es jedoch im kommenden Jahr geben, erklärt Freiwat. Man werde aber den Werkstatttag mit den Experten abwarten, fügte der Pfarrer hinzu, um weitere Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit mit Halver zu erhalten.

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