Fan-Club-Stimmung nach Schalke-Abstieg

„Das tut in der Seele weh, das ist schon traurig“

Kerspe-Knappen - Schalk-Fan-Club - Klaus Müller
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Der Vorsitzende des Schalke-Fan-Clubs Kerspe-Knappen Klaus Müller: „Wir lassen uns nicht unterkriegen.“

„Das tut in der Seele weh, das ist schon traurig“, verdeutlicht Vorsitzender Klaus Müller die Stimmung bei den Kerspe-Knappen nach der 0:1-Niederlagen des FC Schalke 04 in Bielefeld und dem damit feststehenden Abstieg.

Kierspe - Man hoffe ja bis zum zum letzten Tropfen, so der Vorsitzende des Schalks-Fan-Clubs, doch mit der Art und Weise, wie die Mannschaft Fußball gespielt habe, hätten sie es auch nicht anders verdient. Es seien in der Vergangenheit zu viele Fehler gemacht worden. Die zusammengesetzte Mannschaft habe keine Ruhrgebietsmentalität, kritisiert Müller insbesondere die Verantwortlichen. Vielleicht wäre Trainer David Wagner früher abgelöst worden, spekuliert der Vorsitzende, wenn die Spiele mit Zuschauern hätten stattfinden können. Dann hätte ein neuer Trainer vielleicht noch etwas bewirken können.

Gleichzeitig betont Klaus Müller aber auch, dass das, was nach dem Spiel in Gelsenkirchen passiert sei, viel, viel schlimmer sei, mit dem Leitbild von Schalke nichts zu tun habe. Einzelne frustrierte Fans hatten die Spieler nach ihrer Rückkehr angegangen. Doch nach dem Motto „Jetzt erst recht!“ sei die Niedergeschlagenheit bei den Kerspe-Knappen gewichen und Optimismus mache sich breit.

Chance für einen Neuaufbau

„Wir stehen nach wie vor zusammen“, betont Müller, dass es nur einen Austritt aus dem Fan-Club gegeben habe. „Als wir das letzte Mal abgestiegen sind, wurde wir anschließend UEFA-Pokal-Sieger“, sieht Müller auch eine Chance für einen Neuaufbau, der aber angesichts der finanziellen Lage schwer würde. Der Vorsitzende des Fan-Clubs sieht auch keinen direkten Wiederaufstieg: „Wir werden dafür schon drei Jahre brauchen!“

Auf der anderen Seite können die Kerspe-Knappen der kommenden Saison in der zweiten Bundesliga auch etwas Positives abgewinnen: „Wir lernen mal andere Städte kennen!“ Und der Bus zum ersten Spiel – wenn es dann möglich sein wird – sei bereits voll, verdeutlicht Müller, dass sich die Kerspe-Knappen nicht unterkriegen lassen.

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