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Neustart für Kids: Diese Regeln gelten im Jugendzentrum

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Von: Johannes Becker

In der vergangenen Woche musste noch ein Mundschutz im Jugendzentrum getragen werden. Aufgrund der neuen Bestimmungen und der gesunkenen Inzidenzzahlen ist das nun nicht mehr erforderlich.
In der vergangenen Woche musste noch ein Mundschutz im Jugendzentrum getragen werden. Aufgrund der neuen Bestimmungen und der gesunkenen Inzidenzzahlen ist das nun nicht mehr erforderlich. © Schwanke

Nahezu so schnell wie die Zahlen stiegen und die Schließungen kamen, geht es nun mit den Inzidenzen bergab und es kommen immer neue Lockerungen und Erleichterungen – auch im Kiersper Jugendzentrum.

Kierspe - Es ist gerade einmal eineinhalb Wochen her, da durften die Türen an der Fritz-Linde-Straße wieder geöffnet werden. Ins Zentrum durften aber nur Jugendliche, die einen negativen Corona-Test nachweisen konnten, wobei auch die Bescheinigung aus der Schule akzeptiert wurde. Maximal durften sich neben den Betreuern zehn Jugendliche und Kinder gemeinsam im Gebäude befinden. Waren es mehr als fünf, musste Maske getragen werden. „Und es waren immer mehr als fünf. Man merkt, dass den Kindern und Jugendlichen die Einrichtung gefehlt hat. Wir haben aber auch gemerkt, dass vor allem jüngere Kinder kommen, die wir noch nie gesehen haben“, erzählt Jugendzentrums-Mitarbeiter Christian Schwanke, der vermutet, dass sich die Zentren erst wieder bekannter machen müssen. „Das ist wie ein kleiner Neustart unserer Jugendarbeit“, sagt Schwanke.

Da haben die Regelungen, die in der vergangenen Woche noch galten, die Arbeit nicht erleichtert. Denn nach den Vorgaben durften die Kinder und Jugendlichen nicht zwischendurch weggehen und wiederkommen. Schwanke: „Es war zwar möglich, die Gruppen aufzufüllen, wenn ein Besucher das Zentrum verlassen hatte. Doch der, der wegging, durfte an diesem Tag nicht wieder hinein.“

Das Jugendzentrum an der Fritz-Linde-Straße hat wieder geöffnet und lädt Kinder zum gemeinsamen Zeitvertreib ein.
Das Jugendzentrum an der Fritz-Linde-Straße hat wieder geöffnet und lädt Kinder zum gemeinsamen Zeitvertreib ein. © Schwanke

Üblicherweise gibt es im Jugendzentrum auch immer kleine warme Snacks, wie etwa Baguettes. Darauf hat man aber in der ersten Woche noch verzichtet, genauso wie auf die Öffnung des Fitnessraums. „Wir wollten keinen Neid bei der Gastronomie erzeugen, die ja noch nicht im Innenraum bewirten durften“, erklärt der Mitarbeiter – auf die Öffnung des Fitnessraums habe man aus ähnlichen Gründen verzichtet, aber auch, weil die Desinfektion der Geräte nach jeder Nutzung sehr aufwendig ist.

Aber das wird sich nun wieder ändern. Da im Kreis die Stufe 2 des Infektionsschutzgesetzes erreicht ist, gelten seit Freitag neue Regeln. Jetzt dürfen bis zu 20 Kinder und Jugendliche ins Zentrum – und das ganz ohne Maske, aber weiterhin mit Test, wobei natürlich auch sogenannte Genesene und vollständig Geimpfte eingelassen werden.

„Für uns ist das ein Anfang. Gut, dass wir jetzt Sommer haben, denn dann kommen meist weniger Besucher. Für uns ist es schwer, Kinder und Jugendliche, die ins Jugendzentrum kommen wollen, abzuweisen. Doch so, wie es kurz vor dem ersten Lockdown war, darf es derzeit auch nicht wieder werden. Da hatten wir an einem Freitag 47 Jugendliche im Haus. Das lag damals natürlich auch daran, dass alles andere schon zu hatte“, erinnert sich Schwanke.

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