Empfang für die jüngsten Kiersper

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Dean und Friedrich Werner stießen beim Neugeborenenempfang aufeinander. 

Kierspe - Dean hat einen neuen Freund. Er heißt Friedrich Werner, ist Vorsitzender der Awo in Kierspe und war auch in diesem Jahr beim Neugeborenenempfang im Rathaus dabei. Der zehn Monate alte Dean dagegen fängt gerade an zu laufen und die Welt zu entdecken – und dabei war Friedrich Werner ihm am Samstag gerne ein wenig behilflich. Am Samstagmorgen stand der Ratssaal ganz im Zeichen des Kindes, die SPD hatte junge Familien zum traditionellen Neugeborenenempfang eingeladen.

Während die Eltern miteinander ins Gespräch kamen, wuselte der Nachwuchs durcheinander. Manche Familien hatten nämlich auch ihre älteren Kinder mitgebracht. Mit dabei war am Samstag auch Familie Rausch. Sie ist vor anderthalb Jahren mit damals zwei Kindern aus dem Ruhrgebiet nach Rönsahl gezogen. Die Einladung zum Empfang hatte sie anlässlich der Geburt des inzwischen sechs Monate alten Jonas erhalten. „Beim dritten Kind kennt man viele Angebote natürlich“, meinte Stephanie Rausch.

Dazu gehört das Babyschwimmen im Räukepütt ebenso wie das „Prager Eltern-Kind-Programm“, das Elke Born anbietet. Musikalisch trug der Meinerzhagener Kinderchor mit einem Ständchen zum Programm am Samstag bei. Zudem stellten sich an diesem Morgen viele Institutionen vor, die sich die Förderung von jüngeren Kindern auf die Fahnen geschrieben haben: Gleich drei Kindergärten hatten Info-Tische aufgebaut, das Jugendamt und das Büro der Kindertagespflege der Awo informierten über ihre Arbeit. „Mütter, die eine Tagesmutter suchen, können sich hier direkt an uns wenden“, erläuterte Mitarbeiterin Lillian Tanzius. Das gelte natürlich auch für Frauen, die sich als Tagesmutter betätigen möchten.

Die Musikschule Fröhlich und die Löschzwerge der Feuerwehr informierten über ihre Arbeit, die Besucher konnten Selbstgenähtes für die Kleinen kaufen und in einem Nebenraum hatte Fotograf Andreas Filke sein mobiles Fotostudio aufgebaut. Das Angebot, die Kinder kostenlos vom Profi fotografieren zu lassen, nutzten die Eltern gern.

Die SPD als Veranstalter hat alle Informationen für die Eltern in einem Ordner zusammengefasst, der laufend aktualisiert wird: Die Adressen von Krabbelgruppen und Kitas, Spielplätzen und Kinderärzten, therapeutischen, sportlichen, musikalischen und vielen anderen Angeboten finden sich darin. Fünfzehn dieser Ordner verteilte Monika Baukloh am Wochenende an interessierte Familien. Für die Neugeborenen gibt es traditionell einen Plüsch-Storch beim Empfang. Doch auch die älteren Geschwister durften sich über ein Exemplar freuen.

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