Neuer Kalender lädt ein zu einer Tour durch Kierspe

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Präsentierten den Kalender „Kiersper Erinnerungen“: Ortsheimatpfleger Ulrich-Finke, Stadtwerke-Prokurist Christian Lombardi, Grafikerin Stephanie König und Rita Kimmel von der Marketingabteilung der Sparkasse (von links).

Kierspe - Eine Zeitreise, eine Reise in die Gegenwart und eine Radtour – all das ist der neue Kalender „Kiersper Erinnerungen“, der ab sofort erhältlich ist.

„Mit dem neuen Kalender lässt sich die eigene Heimat noch einmal ganz neu entdecken“, verspricht der Stadtwerke-Prokurist Christian Lombardi. Vor einigen Jahren, so berichtet er, habe die Nachfrage nach dem Kalender spürbar nachgelassen. Doch statt das Projekt einzustellen, reagierten Sparkasse und Stadtwerke mit einem neuen Konzept. Statt nur noch alte Bilder aus Kierspe zu veröffentlichen, die zum großen Teil nur noch von Urkierspern identifiziert werden konnten, stellten der Ortsheimatpfleger Ulrich Finke und die Grafikerin Stephanie König nun den alten Bildern neue Ansichten gegenüber. „Der Erfolg ist nicht ausgeblieben. Jetzt ist der Kalender wieder gefragt und die Exemplare gehen schnell weg“, freut sich Lombardi.

In diesem Jahr haben sich König und Finke dann noch einmal einer besonderen Herausforderung gestellt. Lombardi: „An der Grundidee, alte Heimatgeschichten neu aufleben zu lassen, wollten wir nichts ändern. Doch nun kann man das Ganze mit einem Ausflug verbinden.“

Diese Tour unternimmt man am besten mit dem Rad. Dann kann man im Grunde von Kalenderblatt zu Kalenderblatt radeln. „Vor allem mit dem Pedelec lässt sich die Strecke gut bewältigen. Wer kein eigenes hat, kann sich bei uns eines leihen“, wirbt der Stadtwerke-Prokurist für das eigene kostenlose Angebot.

Los geht die Tour an der Thingslindestraße – wahlweise bei den Stadtwerken, die in den Räumen einer ehemaligen Hauptschule residieren, oder bei der Sparkasse, die vor 30 Jahren zur Hauptstelle umgebaut wurde.

Von dort geht’s zum ehemaligen Landheim des Alpenvereins in Oberheukelbach. Ein Bauernhaus in Mittel-Heukelbach ist die nächste Station und das März-Kalenderblatt. Weiter geht es am Strandbad vorbei zum Wohnhaus Dorn, wo ein Sühnekreuz zu entdecken ist. Danach folgen der Bauernhof Bickenbach in Nott und ein Bahnübergang in der Nähe des Volme-Freizeitparks. Eine herrliche Aussicht im Volmetal folgt auf der Tour und im Kalender ist der Betrachter im Juli angekommen. Weiter hoch zur Jubach-Talsperre, wo ein Blick aufs Cronengut verrät, wie sehr sich dieses verändert hat.

Gut wiederzuerkennen ist das ehemalige Wohnhaus in Romberg. Von dort führt die Strecke nach Kierspe-Dorf zum ehemaligen „Berliner Hof“. Dort, wo sich früher viele Vereinsmitglieder trafen, werden heute Rezepte eingelöst. Danach geht es an der Friedrich-Ebert-Straße entlang, wo in einem Gewerbegebäude Landmaschinen gefertigt und verkauft wurden. Heute ist dort ein Zimmereibetrieb beheimatet. Über den Krähennocken, wo die Dezember-Aufnahme entstanden ist, geht es zurück zum Ausgangspunkt.

Bezug

Der Kalender „Kiersper Erinnerungen“ erscheint in der 18. Auflage mit 1450 Exemplaren. Der Kalender ist bei den Stadtwerken Kierspe und der Sparkasse kostenlos erhältlich.

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