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Funkloch im Volmetal soll bald ein Ende haben

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Von: Detlef Ruthmann

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Funkmast für Mobilfunk in Vollme
Länger als geplant hat der Bau des Funkmastes in Vollme gedauert – Grund war die Flut im Sommer 2021. © Schildchen, Stefanie

Nahezu jeder Autofahrer und jede Autofahrerin im Volmetal kennt das: Das Handynetz entlang der B54 ist lückenhaft. Ein neues Bauwerk soll das nun ändern.

Kierspe - Das Hochwasser im Juli vergangenen Jahres hat nicht nur vielerorts – auch in Kierspe – für große Schäden gesorgt, sondern unter anderem auch zu einem vorübergehenden Baustopp des Funkmastes in Vollme geführt. Dort war, wie berichtet, Wasser in die Baugrube geflossen. Das Wasser ist längst weg, das Fundament und auch der Funkmast zwischen dem Eiskeller und der Volme errichtet.

40 Meter hoher Funkmast soll Funkloch „stopfen“

Im Zuge des Ausbaus des LTE-Funknetzes hat die Deutsche Funkturm GmbH im Auftrag der Deutschen Telekom den Funkmasten in Vollme errichtet. Es handelt sich dabei um ein privilegiertes Bauvorhaben, da der Funkmast der öffentlichen Kommunikation dient. Der Schleuderbetonmast ist 40 Meter hoch und enthält zwei Antennenplattformen. Über diese will in erster Linie die Deutsche Telekom das LTE-Mobilfunknetz im Volmetal verbessern. Ebenso werden die künftigen 5G-Dienste von diesem Standort profitieren.

Fertigstellung bedeutet noch nicht Inbetriebnahme

Voraussichtlich im kommenden Monat werden die restlichen Arbeiten am Funkmast abgeschlossen werden, so Leonie Wicker, Pressesprecherin der Deutschen Funkmast GmbH, sodass er dann an die Telekom übergeben werden kann. „In der Regel geht ein Mobilfunkmast sechs bis zwölf Monate nach dem Bau in Betrieb und kann von den Kunden genutzt werden“, erklärt Wicker weiter.

Auch Nicht-Telekom-Kunden könnten profitieren

Davon profitieren möglicherweise auch andere Mobilfunkkunden, denn der Funkmast werde auch anderen Anbietern angeboten, damit keine zusätzlichen Masten errichtet werden müssten. Im Übrigen ist geplant, zwei Kilometer flussabwärts, nahe der Bollwerkstraße, einen weiteren Masten zu errichten. Derzeit befinde sich die Maßnahme im Genehmigungsverfahren. Daher könne man noch keine Angaben zum Baubeginn machen.

Die Höhe der Kosten hänge, so hatte Pressesprecher Benedikt Albers bereits vor einem halben Jahr erklärt, von der Frage der Standortsicherung und diversen anderen Bedingungen ab. Durchschnittlich lägen diese aber bei rund 200 000 Euro.

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