„Oben an der Volme“

Neue Leader-Projekte sind auf gutem Weg: Fortschritt für das Freiklettern

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Tourismusförderer Ralf Thebrath (rechts) und Regionalmanagerin Friederike Schriever (Zweite von rechts) informierten während der Ratssitzung über die bisherige Leader-Förderperiode. Daneben Verwaltungsmitarbeiterin Dorette Vormann-Berg und Bürgermeister Frank Emde.

Kierspe – Lebenswerte Städte und Dörfer, neue Wertschöpfung durch Naherholung und Tourismus, ein innovativer und nachhaltiger Wirtschaftsstandort und dazu starke Kinder in einer starken Region: Das sind die Ziele des von der Europäischen Union geförderten Leader-Projekts „Oben an der Volme“.

Während der Ratssitzung am Dienstag gaben Projektmanagerin Friederike Schriever und Tourismusförderer Ralf Thebrath einen Sachstandsbericht zu der auf die Zielgerade einbiegenden Maßnahme. 

2,3 Millionen Euro waren anfangs im Fördertopf, um die oben genannten Ziele in Schalksmühle, Halver, Kierspe und Meinerzhagen zu erreichen. Von dieser Summe sind 94 Prozent fest verplant. Erste Projekte wurden schon realisiert. 

In Kierspe ist die Planung für die beiden Mehrgenerationenplätze laut Bericht auf einem guten Weg. „Wir rechnen in der kommenden Woche für Rönsahl mit der finalen Zusage der Bezirksregierung“, so Friederike Schriever. Auch für die Anlage im Baugebiet „Östlich Rathaus“ wurde das Verfahren auf den Weg gebracht. 

Fortschritte gibt es auch beim Projekt „Freiklettern am Hülloch“. Markus Pempe, CDU-Ratsmitglied und Förderer dieser Aktion, informierte über Fortschritte beim Genehmigungsverfahren. Dadurch konnte schon mit dem Freischneiden der als Bodendenkmal ausgewiesenen Felswand begonnen werden. Den ganzen Sommer über werden die Initiatoren wohl noch mit der Räumung des losen Gesteins beschäftigte sein. Erst dann können Kletterstrecken angelegt werden. 

Viele der Leader-Projekte werden erfreulicherweise direkt von Bürgern und Vereinen getragen. Lediglich in den Bereichen „Wirtschaftsförderung“ und „Starke Kinder“ hat das Regionalmanagement aktuell noch zwei Maßnahmen auf den Weg gebracht. 

Unter der Überschrift „Schule – Eltern – Wirtschaft“ sollen Familien und Firmen zusammengebracht werden. Außerdem gibt es ein Kooperationsprojekt zur Regionalvermarktung, an dem sich sechs Leader-Regionen im Bereich des Naturparks Sauerland-Rothaargebirge beteiligen. Die Angebote des Naturparks werden teils auch im Freizeit- und Tourismus-Portal „Oben an der Volme“ berücksichtigt, das der Freizeit- und Naherholungsbeauftragte Ralf Thebrath im Anschluss vorstellte. Bürgermeister Frank Emde dankte dem Tourismusförderer ausdrücklich für die aufwendige Basisarbeit, mit der er seit seinem Amtsantritt die vier Volmekommunen bei der Tourismusförderung auf einen erfolgreichen Weg gebracht habe.

„Erleben, entdecken, einkehren“: Unter diesem Leitgedanken vernetzt Ralf Thebrath die Aktiv- und Freizeitangebote. Ob Volmeschätze, Waldaktivpfad, Freiklettern, Lieblingsplätze oder Sauerland-Seen: Viele Projekte sind auf dem Weg, um die touristische Wertschöpfung in der Region zu erhöhen. Mit ein paar Klicks können Einheimische und Gäste im oberen Volmetal jetzt attraktive Freizeit- und Erholungsangebote finden. In Kierspe zählen dazu das Fußballtennis, der Besuch im Hallenbad oder die Besichtigung der Brauerei in Rönsahl.

„Wie viele Zugriffe auf das neue Portal gibt es schon?“, fragte Clemens Wieland (UWG). Im Schnitt seien es bislang rund 50 pro Tag gewesen, so der Tourismusförderer. Nach der Verteilung von Freizeit-Flyern, die am Samstag auch der MZ beilagen, sind die Zugriffszahlen kurzfristig auf 2500 hochgeschnellt. Ein schöner Erfolg, der laut Ralf Thebrath und Friederike Schriever zeigt, dass die Region „Oben an der Volme“ bei der Werbung für ihre Angebote am Ball bleiben muss.

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