Neue Hard- und Software für die Stadtverwaltung

Anja Kluth und Andreas Lockemann, die Computerprofis der Verwaltung, sind optimistisch, dass aufgrund der intensiven Vorbereitung aller Server und PCs die Umstellung der kompletten EDV der Stadt bis Montagmorgen klappt. ▪

KIERSPE ▪ In einer langen Reihe mehrfach übereinander gestapelt stehen an der Wand im Raum C die neuen PCs. Auf den Tischen wird an verschiedenen Computern, Bildschirmen und Tastaturen gearbeitet. Im Rathaus geht die bereits seit mehreren Wochen laufende Umstellung auf ein neues Computernetzwerk ab ab heute Nachmittag in die Endphase.

Verantwortlich damit befasst sind die Mitarbeiter Anja Kluth und Andreas Lockemann, die im Rahmen der Vorbereitung vier neue Server und 75 neue PCs bestückt haben. „Wir haben EDV-mäßig quasi eine komplette zweite Stadtverwaltung aufgebaut“, berichten die beiden darüber, dass die Probeläufe bislang weitgehend komplikationslos verliefen. Aus dem Grund glauben sie auch, dass der Start nach der Umstellung am kommenden Montag ebenfalls weitgehend reibungslos klappen wird. Fast die gesamte Software und Hardware wird komplett ausgetauscht. Gearbeitet wird dann mit den Programmen Windows Server 2008 und Windows 7. Bisher hatten die Rathausmitarbeiter auf ihren alten PCs Windows XP.

Jetzt gilt es zunächst, alle Datenbanken auf den bisherigen Servern zu sichern und auf die neuen Geräte zu spielen, so dass sie ab Montag wieder zur Verfügung stehen. Das betrifft ebenfalls alle E-Mail-Postfächer, die natürlich genauso auf die neuen Exchange-Servern von Microsoft kommen. Heute und auch am morgigen Donnerstag werden erst die Rechner der Mitarbeiter ausgetauscht, die gerade Urlaub haben. So müssen Kluth und Lockemann arbeiten, wenn die anderen Kollegen morgen an Himmelfahrt den Feiertag genießen. Am Freitag und Samstag, so die Planung, kommen dann die restlichen PCs dran.

Jeder Stadtbedienstete erhält einen neuen Computer nebst Tastatur und Maus. Die Hardware wurde für vier Jahre geleast, wofür Kosten von 74 300 Euro entstehen, und die Software für 31 700 Euro gekauft. Vorteil des Leasings ist, dass dann in der gesamten Verwaltung immer die gleiche aktuelle Version zur Verfügung steht. „Das Office 2003-Programm wird weitergenutzt, da der Nachfolger noch nicht für alle Anwendungen einwandfrei funktioniert“, machen Kluth und Lockemann aufmerksam.

Verbunden mit der EDV-Umstellung im Rathaus ist, dass ab heute Nachmittag bis zum Wochenende auch keine E-Mails mehr empfangen werden können. Die eingehenden Nachrichten werden so lange zwischengespeichert und stehen den Mitarbeitern erst am kommenden Montag zur Verfügung, wie von den zwei Computerprofis der Verwaltung aufmerksam gemacht wird. ▪ Rolf Haase

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