Notfalldosen sparen im Ernstfall Zeit

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Christina Semeraro und Gerd Reppel wollen weitere Notfalldosen in Kierspe verteilen.

Kierspe – Einen Kühlschrank hat jeder. Und deshalb ist der Kühlschrank der richtige Aufbewahrungsort für die Notfalldose, erklärt Gerd Reppel vom Stadtmarketingverein Kierspe.

Diese Plastikdosen hat der Verein erneut in großer Stückzahl angeschafft und verteilt sie ab sofort in Kierspe. Die 500 weißen Behälter mit grünem Deckel werden mithilfe von Apotheken, Pflegeeinrichtungen und anderen Seniorenheimen kostenlos an die Bevölkerung abgegeben. Ihr Inhalt: zwei Aufkleber, einer für die Innenseite der Wohnungstür, eine für den Kühlschrank und ein Infoblatt, jeweils für jede im Haushalt lebende Person eines. Darauf werden alle für den Rettungsdienst wichtigen Informationen notiert. Der Name natürlich, vor allem aber Krankheiten oder Arzneitherapien, die Einfluss auf eine Notfallbehandlung haben könnten.

Wichtige Informationen für Retter

„Die Rettungsdienste kennen die Dosen und können sich im Notfall sofort informieren, wenn sie in eine Wohnung kommen,“ erklärt Gerd Reppel vom Stadtmarketingverein. Denn im Fall des Falles seien viele Betroffene nicht in der Lage, Angaben zum eigenen Gesundheitszustand oder zu dem eines Angehörigen zu machen. Liegen alle Informationen schriftlich vor, erleichtere das den Rettern die Arbeit erheblich und spare wertvolle Zeit.

Förderung durch Leader-Projekt

Bereits vor zwei Jahren kauften die Volmestädte gemeinsam 3000 Notfalldosen, die damals zu 65 Prozent durch das Leader-Projekt gefördert wurden. 1000 Dosen wurden damals in Kierspe verteilt, aber Nachfrage besteht immer noch. So entschied sich der Stadtmarketingverein noch einmal zu einer Kaufaktion. 1,60 Euro kostet so eine Dose im Großeinkauf; Stadt und Stadtmarketing verteilen jetzt, so lange der Vorrat reicht.

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