Passt prima zu Kierspe: „Menschen helfen Menschen“

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Gut 30 Kiersper Neubürger waren am Dienstag der Einladung der Stadt zu einem Empfang in den Sitzungssaal des Rathauses gefolgt und erhielten dort vielfältige Informationen.

Kierspe - Rund 300 Frauen, Männer und Kinder sind im vergangenen Jahr nach Kierspe gezogen, rund 30 von ihnen kamen am Montagabend zum Neubürgerempfang ins Rathaus. Die Gründe für ihren Umzug waren unterschiedlich, für die meisten gaben die Arbeit oder familiäre Beziehungen den Ausschlag. War im vergangenen Jahr der Ratssaal noch brechend voll mit Flüchtlingen, war diese Personengruppe diesmal klar in der Minderheit.

Sie hätten eine gute Wahl getroffen, meinte Bürgermeister Frank Emde bei seiner Begrüßungsansprache. Traditionell stellt er bei dieser Gelegenheit die Vorzüge der Volmestadt heraus, die durch Programme wie Regionale und Leader befördert würden.

Bei der Aussicht auf einen Radweg durchs Volmetal merkte Pauline auf. Die junge Frau war erst im November mit ihrem Mann von Gummersbach nach Kierspe gezogen. Noch mehr gefreut hätte sie sich aber wohl, wenn Emde die Eröffnung von Restaurants oder Bars angekündigt hätte. An „Ausgehmöglichkeiten“ fehle es in Kierspe, bemängelte sie.

Ihr Tischnachbar André Gallo kannte die Gegebenheiten längst: „Ich bin Kiersper durch und durch.“ Zur Gruppe der Neubürger gehöre er, weil er im Laufe der letzten zwölf Monate von Meinerzhagen zurück in seine Heimatstadt gezogen war.

Beim Neubürgerempfang stellt sich jeweils ein Verein mit seinen Aufgaben gesondert vor. Diesen Part übernahmen diesmal Christopher Eichert und Nadine Dörseln für die Freiwillige Feuerwehr. Sie rührten die Werbetrommel für die unterschiedlichen Formationen der Wehr, für die Löschzüge, Kinder- und Jugendwehr und den Spielmannszug.

Vertreter der Parteien und anderer Vereine waren ebenfalls gekommen, um das Gespräch mit den „Neuen“ zu suchen. Die können sich über ihre neue Heimat aber auch bei einer Stadtrundfahrt informieren, organisiert vom Stadtmarketingverein. Die lohne sich auch für Alteingesessene, meinte Bürgermeister Emde. Für den musikalischen Rahmen sorgte Annette Gräfe, die ihre drei Beiträge natürlich für diesen besonderen Anlass ausgewählt hatte. Den Auftakt machte sie mit „People help the people“ von Birdy und lieferte gleich eine kleine Übersetzungshilfe mit: „Menschen helfen Menschen - der Titel passt prima zu Kierspe.“

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