Innenausbau nahezu abgeschlossen

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In den großen Garagen finden insgesamt acht Feuerwehrfahrzeuge Platz. Außerdem gibt es eine Waschhalle und einen großen Lagerraum, der im Notfall auch als Garage dienen könnte.

Kierspe - „Der Generalunternehmer ist voll im Zeitplan“, sagt Rainer Schürmann, Leiter des Sachgebiets Bauverwaltung und Planung, sodass Ende des kommenden Monats die Prozedur der Abnahme für das neue Feuerwehrgerätehaus an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße beginnen kann.

Bis dahin haben aber nicht nur die Handwerker, sondern auch die Feuerwehrleute selbst noch einiges zu tun. Derzeit sind die Fußbodenleger und die Maler im neuen Gebäude aktiv, verlegen den Fußboden und tapezieren die Räume. Draußen versehen Handwerker das Gebäude mit einem Putz – wenn sie fertig sind, könne das Gerüst abgebaut und mit der Gestaltung der Außenanlagen begonnen werden, erläutert Schürmann, für den wöchentliche Besprechungen im neuen Gerätehaus auf der Tagesordnung stehen.

Die Höhen, wie es in der Fachsprache heißt, sind zwar hergestellt, dennoch müssen die Parkflächen noch gepflastert und die Zu- und Abfahrten asphaltiert werden. Dies soll ab Mitte Oktober geschehen, wenn es das Wetter nicht verhindert. Das Gebäude selbst verfügt längst über Strom, Heizung sowie Telefon und in Kürze dann auch über Fußbodenbeläge und Tapeten.

Die Feuerwehr selbst wird dann – mit entsprechender technischer Unterstützung – ihre Einbruch- sowie ebenfalls Funkmeldeanlagen installieren. Das muss natürlich vor der Abnahme geschehen. Ebenso werden die „Blauröcke“ der Löschzüge 1 und 2, die dann zu einer Einheit werden, ihre Räume zumindest teilweise so einrichten, wie sie diese benötigen. Denn nach der Fertigstellung, erfolgreicher Abnahme und offizieller Übergabe an die Stadt wird die Freiwillige Feuerwehr über acht Plätze für ihre Fahrzeuge verfügen.

Das neue Gerätehaus wird gerade verputzt. Wenn das Gerüst abgebaut wird, steht die Herstellung der Außenanlage einschließlich der Zu- und Abfahrten auf dem Plan.

Zudem gibt es eine Waschhalle und ein Lager, das im Notfall auch als Garage für ein Feuerwehrfahrzeug dienen könnte. Ebenfalls im Erdgeschoss gibt es Umkleideräume und sanitäre Anlagen (Duschen und Toiletten) jeweils für Frauen und Männer sowie natürlich der „Alarmflur“, also der Bereich, wo die Feuerwehrleute von den Umkleideräumen zu den Fahrzeugen kommen.

Außerdem entstehen Räume für die Alarmleitung, die Funkanlage, für Lagebesprechungen und für eine Bereitschaft. Neben technischen Räumen für die Hausanschlüsse, die Server und andere Infrastruktureinrichtungen wird das neue Gerätehaus eine Kleiderkammer, Werkstätten für die Funkgeräte und Atemschutzgeräte, einen Tauschraum, wo Lieferanten ihre Waren unterbringen können, und einen Reinigungsraum.

In der ersten Etage gibt es verschiedene Aufenthaltsräume: für die Wehrleitung, für die Zugführung, für die Jugend- und Kinderfeuerwehr, für Schulungen und für den Spielmannszug. Eine Küche und ein Technikraum komplettieren das erste Stockwerk. Die Fertigstellung der Räume und Hallen steht kurz bevor, die Einrichtung und Installation der technischen Anlage folgt, sodass die Mitglieder der Löschzüge Stadtmitte und Wehestraße Ende des Jahres in ihr neues Domizil an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße umziehen können.

Neues Gerätehaus

Errichtet wird das neue Feuerwehr-Gerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Kierspe von der Firma „Creatin SF-Bau“ aus der Nähe von Koblenz. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, das neue Gerätehaus für 5,08 Millionen Euro zu errichten. Zählt man Planungskosten und Grundstückserwerb hinzu, steigt der Gesamtbetrag auf rund 6 Millionen Euro. Mit einer Fertigstellung wird im Oktober gerechnet, sodass die beiden Kiersper Löschzüge dann als ein neuer gemeinsamer Löschzug noch im laufenden Jahr ihr neues Domizil beziehen können.

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