Gruselige Übernachtung bei der Neon-Night im Gemeindehaus

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Viele Kinder entschieden sich für den Kreativ-Workshop mit Stoffdruck und -malerei, bei dem unter anderem Taschen selbst gestaltet werden konnten.

Kierspe - Abwechslungsreiche Stunden mit Spiel, Spannung, Unterhaltung, Bewegung und Lehrreichem verlebten 34 Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren, die am Wochenende der Einladung der Evangelischen landeskirchlichen Gemeinschaft zur Neon-Night ins Gemeindehaus in Vollme gefolgt waren, und denen damit eine Alternative zu den Halloween-Veranstaltungen geboten wurde.

Gruselig wurde es aber dennoch für so manchen Teilnehmer, als sich die Kinder bei Dunkelheit nur mit Knicklichtern ausgerüstet mit ihren Betreuern zu einer aufregenden Schatzsuche in den nahegelegenen Wald begaben. Aufkommende Ängste, die sich in der ungewohnten Umgebung so manches Mal einstellen wollten, wurden dabei mit viel Lärm bekämpft, bis der Schatz – einige Leuchtgeschosse – endlich geborgen werden konnte.

Wesentlich ruhiger und entspannter ging es dagegen am Lagerfeuer zu, wo Marshmallows geröstet wurden, und bei einer Schwarzlichtparty, bei der nach Herzenslust getanzt werden konnte. Ein Angebot, was auch von den Jungen, zwei Drittel der Teilnehmer, gern wahrgenommen wurde. Nach der gemeinsamen Übernachtung auf Luftmatratzen und Isomatten im Gemeindehaus konnten sich die Kinder am nächsten Tag zwischen drei Workshops, bei denen Fußball, Tanz und Stoffmalerei und -druck angeboten wurden, entscheiden, bevor sie sich mit ihren Familien und der Gemeinde zum gemeinsamen Gottesdienst versammelten.

Unter dem Motto „Viel Lärm um nichts“ stand dabei thematisch wie bereits an den Vortagen die Frage im Mittelpunkt: Gott oder Götze? Anschaulich gemacht mit dem Zwist und Wettkampf zwischen dem Propheten Elia und König Ahab, der im Alten Testament überliefert ist. 20 Kids und Teens der Kreaktivgruppe setzten das Geschehen nach achtwöchiger Vorbereitung während des außergewöhnlichen Gottesdienstes in Kostümen und Schminke eindrucksvoll in Szene.

Dazu hatten sie im Vorfeld Masken gebastelt und Musikbeiträge vorbereitet, bei denen ungewöhnliche Instrumente wie Medizinbälle, Metallleitern oder Besen zum Einsatz kamen. Für spektakuläre Lichteffekte sorgte außerdem ein erst 15-jähriger Pyrotechniker.

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