Fördervereins der Stadtbibliothek: Hermann Reyher bleibt Vorsitzender

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Bei den Vorstandswahlen des Fördervereins der Stadtbibliothek ergaben sich keine personellen Veränderungen.

Kierspe - Die nähere und weitere Zukunft der Stadtbibliothek standen am Mittwochabend im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Fördervereins der Bibliothek. Vorrang hatten aber die üblichen Regularien - diese waren aber schnell beendet.

Hermann Reyher und Elke Lässer-Frase wurden einstimmig wiedergewählt und Barbara Rittinghaus rückte als Kassenprüferin für Christa Meißner nach. So konnte Beate Treude direkt im Anschluss über den Kassenstand berichten. Dieser sei etwas gesunken, nachdem der Förderverein sich im vergangenen Jahr mit 3291 Euro an der Anschaffung neuer Medien beteiligte. 

Erfreulich war für die Mitglieder dagegen der Bericht über die kleine Veranstaltungsreihe des Vereins, die gut angenommen wird und die deshalb auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden soll. Eine Autorenlesung im Herbst und der Adventskalender im Dezember, der diesmal unter dem Leitthema „Sterne“ stehen soll, gehören ebenfalls dazu. Statt eines Lesefrühstücks möchte sich der Förderverein erstmals an der „Nacht der Bibliotheken“ beteiligen. Diese findet bundesweit im März unter dem Motto „A Place to be“ statt. Wie dieser „Platz“ in Kierspe aussehen soll, werde jedoch erst später entschieden. Ein Bücherstand beim Stadtfest im September sei ebenfalls angedacht.

Die geplante Umstrukturierung beim Bibliothekspersonal wirft ihre Schatten voraus und war deshalb Thema ebenfalls bei der Versammlung. Dabei gebe es bislang erst vorläufige Überlegungen, wie die Zukunft der Einrichtung aussehen wird, wenn von den bislang 1,8 Personalstellen nur noch ein halbe übrig ist, hieß es an dem Abend. Das jedenfalls sieht ein Ratsbeschluss aus dem Jahr 2013 vor. Wirksam wird er voraussichtlich ab 2019, dann geht mit Bibliotheksleiterin Sabine Köhnke die erste Mitarbeiterin in den Ruhestand. 

Deutliche Reduzierung der Öffnungszeiten vorgeschlagen

Auch die anderen Stellen sollen durch altersbedingtes Ausscheiden eingespart und durch Ehrenamtliche ersetzt werden. Im nächsten Jahr wolle die Verwaltung ein Konzept dazu vorlegen, ergänzte Hermann Reyher. Köhnke selbst hielt eine deutliche Reduzierung der Öffnungsstunden für nahezu unvermeidbar und verwies dabei auf das Beispiel der Stadtbücherei Marienheide. Diese wird schon seit längerem ausschließlich durch Ehrenamtliche betreut, hat nur noch zehn Stunden pro Woche geöffnet, aber in sämtlichen Schulferien geschlossen. 

Andere Probleme lassen sich schneller lösen: Der Bauausschuss habe die Aufstellung von Hinweisschildern für das kommende Jahr beschlossen, berichtete Hermann Reyher. Und die leeren Blumentröge vor dem Bibliothekseingang sollen zeitnah bepflanzt werden.

Wahlen bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins

Der Fördervereins der Bibliothek wählte zum 1. Vorsitzender Hermann Reyher, zur 2. Vorsitzende Birgitta Negel-Täuber, zur Schriftführerin Elke Lässer-Frase und zur Kassiererin Beate Treude. Zudem wurden Elisabeth Frangenberg, Dagmar Henkel und Günter Henseler zu Beigeordneten.

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