Nächtlicher Scheunenbrand in Halzenbach 

Klümper

Kierspe - Ein Scheunenbrand im Ortsteil Halzenbach rief am frühen Samstagmorgen die Feuerwehr auf den Plan. Im Einsatz waren zeitweise 65 Feuerwehrleute.

Als das Feuer bemerkt wurde, stand die Scheune bereits im Vollbrand: Mitten in der Nacht konnten sich die Flammen in der etwa 100 Quadratmeter großen Halle eine ganze Weile ausbreiten, bevor die Anwohner auf die Katastrophe aufmerksam wurden. 

Sofort wurde die Feuerwehr in den Kiersper Ortsteil Halzenbach gerufen. Auch per Sirene wurden die Löschzüge 1, 2 und 4 alarmiert. Geschätzt etwa 65 Feuerwehrleute, schätzt Einsatzleiter Georg Würth, waren an den Löscharbeiten auf dem ländlichen Anwesen beschäftigt. Stadtalarm wurde nicht ausgerufen, denn die Situation war auch ohne den Löschzug 3 aus Rönsahl zu bewältigen. Dieser stellte für die Einsatzdauer den Grundschutz sicher, falls die Feuerwehr noch an einer anderen Stelle in Kierspe benötigt würde.

Für die Besitzer der Scheune fing das Wochenende gar nicht gut an. Immerhin wurde niemand verletzt, es befanden sich auch keine Tiere darin. Vielmehr wurde das Gebäude als Garage genutzt. Ein Trecker konnte gerettet werden, ein weiterer blieb in einem Anbau augenscheinlich von den Flammen verschont. Allerdings war nach erster Einschätzung noch ein PKW in dem Gebäude geparkt. Der wurde vermutlich völlig zerstört. Etwa 80 Jahre war die Scheune alt, schätzt der Besitzer. Der krempelt gedanklich schon die Ärmel hoch und denkt trotz des Schocks bereits über den Wiederaufbau nach, wohl mit möglichst viel Eigenleistung.

Wieviel von dem Gebäude überhaupt noch erhalten werden kann, ist zur Stunde fraglich. Die Giebelseiten sind einsturzgefährdet, so der Einsatzleiter. Diese hätte man gerne schon eingerissen, müsse aber zunächst noch die Ermittlungen der Kriminalpolizei abwarten. Die Brandursache ist noch völlig unklar. Der Besitzer kann sich einen technischen Defekt kaum vorstellen. Zwar lagen Stromanschlüssen in der Halle, doch elektrische Geräte sollen keine daran angeschlossen gewesen sein.

Nach etwa zwei Stunden konnte der Löschzug 1 aus dem Einsatz herausgelöst werden, berichtet Feuerwehrchef Würth. Die verbleibenen Kräfte mussten sich noch um die Nachlöscharbeiten kümmern, bevor sie auch wieder einrücken konnten.

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