„Behütete“ Nachbarschaft: Straßenfest am Servatiusweg

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Auch die Erwachsenen durften sich an den Spielen der Kinder beteiligen.

Rönsahl - „Gut behütet“ waren die Teilnehmer des Straßenfests. Unter diesem Motto feierte die Nachbarschaft des Servatiuswegs am Samstag bis weit in die Nacht. Ein Thema, nach dem sich alle verkleiden, gehört zum Straßenfest der Rönsahler Nachbarschaft traditionell dazu. Diesmal brauchten die Gäste nicht lange zu grübeln, was sie wohl anziehen sollten, eine Kopfbedeckung hat schließlich jeder zu Hause.

Für den Fall, dass tatsächlich jemand „unbehütet“ kommen sollte, hatte das Vorbereitungsteam einen Stapel Zeitungen bereitgelegt – um Malerhüte zu falten, wie Susanne Dahm augenzwinkernd erklärte. Sie gehörte zum siebenköpfigen „Deko-Team“. Die sieben Frauen hatten schon im Vorfeld Malerhüte produziert und damit das Partyzelt dekoriert. Das hatte die Straßengemeinschaft irgendwann aus den Überschüssen früherer Feste angeschafft. Es kommt nun auch nur bei Nachbarschaftsfesten zum Einsatz.

Hüte gab es auch als Behältnisse für Teelichter, Erdnüsse oder Salzstangen – das Motto war also nicht zu übersehen.

Während die Männer das Zelt aufbauten, sorgten wiederum die Frauen für das Programm. Nicht nur für die Kinder gab es Dosenwerfen und Minigolf, Kronkorken-Zielwerfen und ein Quiz. Die Spielstationen waren gleich neben dem Zelt aufgebaut, die kleineren Kinder konnten sich auf dem Spielplatz gegenüber vergnügen. Die Salate für das Mitbring-Büfett hatten ebenfalls alle vorbereitet, gegrillt wurde dann vor Ort.

Die Anwohner vom Servatiusweg haben inzwischen reichlich Erfahrung im Organisieren von Festen und so war alles vorbereitet, was für ein Sommerfest nötig ist. Sogar das Wetter passte und für die gute Laune sorgten alle Nachbarn zusammen.

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