Mayqueen rockt erneut auf Gut Haarbecke

Trotz Fußballweltmeisterschaft waren viele Queenfans auf das Gut Haarbecke gekommen. - Fotos: Goldbach

Kierspe - Das letzte Mal war Mayqueen im Juli 2006 zu Gast auf Gut Haarbecke. Nun gehörte die Gruppe erneut zum Abendprogramm des Musiksommers 2014 – wenn auch in stark veränderter Besetzung.

Von Gertrud Goldbach

Während im Juli 2006 noch Mirko Bäumer, Rolf Sander und Susann de Bollier der Tributband angehörten, haben diese jetzt bei den Queen Kings ihre neue Formation gefunden. Mayqueen wurde bereits in den 1980er-Jahren von Gitarrist Ralf Sädler gegründet – noch zu Lebzeiten von Freddie Mercury. Mayqueen zeigte sich in den darauffolgenden Jahren in unterschiedlichsten Besetzungen – einzige Konstante ist Bandgründer Ralf Sädler.

Mit dem englischen Sänger und Songwriter Michael Antony und dem rockigen Groove-Paket Marco Molitor an den Drums und Markus Steinseifer am Bass, so wie Keyboarder Florian Kremer, ist Gitarrist Ralf Sädler ein gute Besetzung gelungen. Sädler selbst spielt auf einer Original Guild „Brian May-Gitarre“ und verleiht mit ihrem unvergleichlichem Sound und ihrem entsprechenden Feeling den Auftritten eine unverwechselbare Note.

Trotz Fußballweltmeisterschaft war die Resonanz auf Gut Haarbecke für den Veranstalter durchaus zufriedenstellend. Die Besucherzahlen hatten sich augenscheinlich zur Auftaktveranstaltung am vorvergangenen Dienstag erhöht. Viele neue Gesichter waren dabei – viele, die offensichtlich auch Queenfans sind. Am Dienstagabend wurde nicht nur kräftig mitgesungen, einige der Gäste konnten nicht still stehen und tanzten zu den mitreißenden Rhythmen. Mayqueen vermochte es mit Frontman Michael Antony das Publikum auf den musikalischen Ausflug zur Gruppe Queen mitzunehmen. Michael Antony war ständig in Bewegung, scheute auch nicht, dabei die Bühne beim letzten Song des ersten Sets „I was born to love you“ zu verlassen und sich unter das Publikum zu mischen.

Mit Humor „transportierte“ er Queensongs in andere Genres, setzte sich beispielsweise eine Rasterlockenperücke auf und schon erklang die Musik im Reggae-Stil. Im zweiten Set mischte Mayqueen auch Songs anderer Interpreten hinzu, wie beispielsweise von Elvis Presley. Pur Queen war schließlich das dritte Set der Band. „We will rock you“, „We are the Champions“, „Radio Gaga“, „Don’t stop me now“ sind nur eine kleine Auswahl der „Best of Queen“, die wie Hammerschläge von der Bühne dröhnten. Mayqueen kann sich sehen und hören lassen, auch ohne Frontman Mirko Bäumer als „wiedergeborenem“ Freddie Mercury.

Am Dienstag, 8. Juli, ist auf Gut Haarbecke Celtic Voyager zu hören, eine Folk-Rock-Pop-Band.

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