Musikalisch-weihnachtlicher Stadtrundgang

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Ihre Tour durch Kierspe begannen die Musiker am Wochenende im Supermarkt. Dort, wie an allen anderen Stationen, spielten sie Weihnachtslieder für ihre Zuhörer.

Kierspe - Hörner, Trompeten und Posaunen, das große Euphonium und das kleine Kornett und sogar Triangel und Blockflöte erklangen am Samstagnachmittag im Rewe-Supermarkt. Hier starteten die Bläserinnen und Bläser der Musikgemeinschaft zu ihrem Rundgang, um mit weihnachtlicher Musik zu erfreuen.

Das Weihnachtsblasen hat Tradition bei der Musikgemeinschaft: Schon seit Jahren ziehen sie mit ihren Instrumenten kurz vor dem Fest durch Kierspe. Dabei machen sie an verschiedenen Stationen Halt und werden meistens auch schon erwartet. Am Samstag bildete der Weihnachtsbaum im Eingangsbereich des Supermarkts die perfekte Kulisse für ein musikalisches Ständchen. Von „Stille Nacht, heilige Nacht“ über „Tochter Zion“ bis zu „Alle Jahre wieder“ spielten die Bläser der Jugendformation „High Volume“ und der Erwachsenen-Band „Swingsound“ gemeinsam traditionelle Weihnachtsmusik. Die Kunden ließen sich durch das musikalische Kurzprogramm nicht von ihren Einkäufen abhalten, spendeten aber freundlichen Beifall.

Bis zur nächsten Station war der Weg nicht weit, im Bauerncafé des Awo-Seniorenzentrums am Haunerbusch wurden die Musiker von Bewohnern und Personal schon erwartet. Von da aus ging es zur Seniorenresidenz an der Montignyallee und zur Residenz Börlinghausen. Tradition hatte auch der Besuch in Vorth bei der früheren Bäckerei Quehl und das Ständchen beim Weihnachtsmarkt Gelzhäuser in Belkenscheid.

Flexible Musiker

Publikum und räumliche Gegebenheiten waren naturgemäß von Fall zu Fall sehr unterschiedlich: Konnten sich die Musiker im Supermarkt in langer Reihe aufstellen, verschwanden sie im Awo-Seniorenzentrum teilweise hinter Säulen und in Seitengängen. Die Musiker zeigten sich flexibel, und dem Musikgenuss tat das keinen Abbruch. Der ein oder andere Zuhörer sang auch mit.

In der Seniorenresidenz wiederum herrschte Café-Atmosphäre, bei Kaffee und Kuchen lauschten die Bewohner und ihre Angehörigen der Weihnachtsmusik. Die Band selbst veränderte sich ebenfalls von Mal zu Mal, denn die Musikgemeinschaft ist auch eine Familienangelegenheit: Während einige, der Kinder wegen, erst später dazu stießen, hatten andere den Nachwuchs gleich mitgebracht. Der beteiligte sich mit Klanghölzern und Triangel an den musikalischen Darbietungen und konnte sich sogar akustisch gegen die Blechbläser durchsetzen.

Den Tag beendeten die Musiker mit ihrer eigenen Weihnachtsfeier, für die sie sich allerdings altersmäßig aufteilten. Während es die Jüngeren von „High Volume“ in die „Post“ zog, trafen sich die Erwachsenen in der Getränke- und Weinhandlung Neunz.

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