Musiker bieten erdige, schweißtreibende Grooves

Die Formation Birdland Yard ist eine energiegeladene Soul - und Funkband rund um die Kölner Sängerin Tina Folz. Die Songs der Gruppe haben immer ihr eigenes Profil, erdige Grooves und individuelle Arrangements.

KIERSPE ▪ Jazz vom Feinsten – und das von morgens bis abends. Am Himmelfahrtstag laden der Lionsclub und die Big Band Swingsound ab 11 Uhr zum 13. Jazzfrühschoppen ein. Nach den Gastgebern stellt die MZ jetzt zwei weitere Bands vor, die am Donnerstag am Raukplatz für Stimmung sorgen wollen:

Birdland Yard

Die Formation Birdland Yard ist eine energiegeladene Soul - und Funkband rund um die Kölner Sängerin Tina Folz. Die Songs der Gruppe haben immer ihr eigenes Profil, erdige Grooves und individuelle Arrangements, egal ob die Songs von John Lennon, Les McCann, Deep Purple, Sting oder Silje Neergaard stammen. Birdland Yard ist immer auf der Jagd nach Funk- und Soulhits, um die Songs nach einer Metarmophose mit unglaublicher Intensität und Frische live zu spielen.

Die kraftvolle Stimme von Tina Folz und die zwei Solisten – Manuel Marcos an der Gitarre und Eckhard Richelshagen an den Tasten – sorgen vom ersten Ton an für Druck und Power. Das funktioniert natürlich nur mit einer Rhythmusgruppe, die glänzend eingespielt ist: Für die „fetten Grooves“ sorgen Werner Huppert am Bass und Daniel Galati am Schlagzeug.

Eckhard Richelshagen, Pianist und Komponist, absolvierte ein Klassisches Klavier- und Kompositionsstudium. Nach einer Karriere als klassischer Liedbegleiter widmet er sich voll und ganz dem Jazz. Interdisziplinäre Arbeit mit Tanz, Schauspiel, Autoren und bildenden Künstlern zeigen eine enorme stilistische Bandbreite. Seit einigen Jahren leitet Eckhard Richelshagen die Band Items, ein Jazzquartett, das sich durch die Zusammenarbeit mit namhaften Gastsolisten auszeichnet. Er spielte unter anderem mit Matthias Hauss, Uli Wewelsiep, Matthias Bergmann, Kalu Yanez und Ekkehart Sassenhausen, den verschiedenen Solisten der WDR BigBand. Doch seine größte Leidenschaft ist Birdland Yard.

Die Sängerin Tina Folz steht seit 1991 mit diversen Projekten auf großen sowie kleinen Bühnen und glänzt neben ihrer kraftvollen, ausdrucksstarken Stimme mit Präsenz und Ausstrahlung, die mitreißt. Neben einer privaten Gesangsausbildung verfügt die Sängerin über ein breites Repertoire verschiedenster Stilistiken, welches bei Birdland Yard zum tragen kommt und ihr auch in Studioproduktionen sowie im Rundfunk und TV Anerkennung bringt.

Der Elektro- und Kontrabassist Werner Huppert ist seit 30 Jahren zuverlässiger Begleiter für renommierte nationale und internationale Musiker aus den Bereichen Klassik, Jazz, Rock, Soul und Pop. Er hat jahrelang bei Platten- Rundfunk- Musical- und Fernsehproduktionen im In- und Ausland mitgewirkt. Bis auf seinen festen Platz bei Birdland Yard ist er ausschließlich als Freiberufler tätig.

Manuel Marcos, Gitarrist und Arrangeur begann bereits im Alter von acht Jahren mit dem Spielen der klassischen Gitarre. Mit elf Jahren wechselte er zur E-Gitarre und spielt seitdem ohne Unterbrechung in verschiedenen Bands. Seit den 80er Jahren wirkte er als Gitarrist auf mehr als 40 internationalen Schallplatten- und CD-Produktionen mit und spielte für zahlreiche Musical und Theateraufführungen. 1999 veröffentlichte er seine eigene CD „Twinpack“ mit Volker Fischer. Seine derzeit aktuellen Bands sind die „Breakdown Blues Band“, die „Ernie Wirth Band“ sowie die Pop Jazz Formation Birdland Yard.

Schlagzeuger Daniel Galati hat bereits in diversen Besetzungen aus Rock, Pop, Funk, Fusion, Latin, Jazz und vor allem Big Bands mitgewirkt. Das führte ihn zur Zusammenarbeit mit Musikern wie Georg Ruby, Frank Kirchner, Kenny Wheeler, Silvia Droste, Patricia Cruz, Andy Haderer und Bernt Laukamp (beide WDR Big Band) oder Mathias Haus. Derzeit gehört er zur Standardbesetzung des „Blue Art Orchestra” unter der Leitung von Georg Ruby. Mit der Formation Birdland Yard schließt sich der Kreis zu einer erneuten Zusammenarbeit mit langjährigen Freunden, die auf seine musikalische Entwicklung stets großen Einfluss hatten und haben.

Juke and the blue Joint

Auch mit von der Partie sind am Donnerstag Juke and the blue Joint. Die Gruppe – dazu gehören Joi Dreisbach (Sänger), Klaus Hirschfeld (Gitarre), Stefan Schlosser (Keyboard), Uwe Kern (Bass) und Frank Hüsch (Schlagzeug) – gründete sich im November 1990. Mittlerweile, nach rund 500 Konzerten in Deutschland, Italien, Österreich und den Niederlanden, zählen Juke and the blue Joint zu den musikalisch interessantesten Blues Bands der deutschen Szene.

In dieser Band investieren individuelle Musiker ihre jahrelangen Erfahrungen aus den unterschiedlichsten Stilrichtungen und verwirklichen ihre Vorstellungen einer vielseitigen und professionellen „Modern Blues Band“. Bei ihren Konzerten entfachen die Akteure ein wahres Feuerwerk an Spielwitz: Kombinieren erdige, schweißtreibenden Grooves mit erfrischender Virtuosität und bringen mit einem vielseitigen Programm alles mit was ein gutes Konzert braucht. Im Mai 1994 erschien mit Blue Moods das erste Album von Juke and the blue Joint. Es folgten noch drei weitere. Zuletzt brachten sie mit der Veröffentlichung von „Wrong Tool To Get Paid“ vor zwei Jahren ihr viertes Album heraus.

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