Von den Bee Gees bis zu Freddy Quinn

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Das Publikum in der Gaststätte „Zur Post“ hatte Spaß und sang bei den bekannten Songs gerne mit.

Kierspe - Zwei Akustikgitarren, zwei Mikrofone und ein paar Musikboxen – mehr brauchten Annette Gräfe und Wolfgang Schölzel am Samstagabend in der Gaststätte „Zur Post“ nicht, um dort die Post abgehen zu lassen.

Es war nicht nur Folk und Country, was die beiden Musiker aus ihren Boxen zauberten, auch schöne Rock-Klassiker waren dabei. Songs von den Bee Gees, den Everly Brothers und sogar Freddy Quinn brachten Stimmung in die kleine Gaststätte.

„Es ist schon erstaunlich, mit wie wenigen Mitteln es ein richtig schöner Abend werden kann“, brachte es Bettina Maikranz aus Meinerzhagen auf den Punkt. Viele Gäste aus der Nachbarstadt waren an diesem Abend in die „Post“ gekommen und sie genossen die besondere Atmosphäre des Abends sichtlich. „Wir kommen gerne hierher“, so Bettina Maikranz weiter. „Wir haben Annette Gräfe bei der ,Nacht der Lichter‘ in der Margarethenkirche gehört und da hat sie uns so gut gefallen, dass mein Mann und ich sie heute noch einmal erleben wollten.“

Normalerweise steht Annette Gräfe alleine vor ihrem Publikum, doch seit ein paar Monaten spielt sie auch öfters zusammen mit Wolfgang Schölzel, den viele als „Wolle“ kennen und der ein Urgestein der Kiersper Musikszene ist. Zusammen gefunden haben beide durch das soziale Netzwerk Facebook. Dort postete „Wolle“, dass er jemanden suche, der mit ihm zusammen Musik macht. Annette Gräfe fühlte sich angesprochen, meldete sich und seither treten die beiden Musiker gemeinsam auf.

„Wolles“ Lieblingsinstrument ist die Gitarre, der er bis heute treu geblieben ist. Er ist in immer wieder neuen Formationen zu hören: So spielte er beispielsweise bei „Fungoid“ mit, dann bei „New Musical Diversion“, später bei „New Fungoid“.

Für das Konzert in der „Post“ holten sich Annette Gräfe und Wolfgang Schölzel eine Gastmusikerin auf ihre „Bühne“: Heidi Ellebrecht, eine Nachbarin von Annette Gräfe, die bei ihr vor einigen Jahren das Gitarrespielen erlernte. Ellebrecht unterstützte das Duo zudem gesanglich.

Das Angebot, bei den bekannten Songs, mitzusingen, nahm das Publikum gerne an: „Halleluja“ von Leonard Cohen lud ebenso dazu ein wie „Heimweh“ von Freddy Quinn oder auch „Cotton Fields“ von Lead Belly.

Gertrud Goldbach

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