Kiersper Weihnachtsmarkt begeisterte trotz Regen

Gute Laune war auch am Stand des DRK-Familienzentrums Trumpf – dem Regenwetter zum Trotz. –

KIERSPE – Sehen es die Organisatoren des Weihnachtsmarktes rund um die Margarethenkirche positiv, so dürften sie froh gewesen sein, dass es am Wochenende „nur“ regnete und nicht, wie im vergangenen Jahr, schneite. Denn auch wenn es viel geregnet hatte, unter sich waren die beteiligten Vereine und Gruppen freilich nicht geblieben. Von Gertrud Goldbach

Kinder waren mit ihren Eltern oder Großeltern unterwegs, schauten sich die Auslagen der Buden an, warteten auf den Kasperle und später dann auf den Nikolaus. „Der beste Weg, anderen eine Freude zu bereiten, ist sich selbst eine Freude zu machen“, so fasste es Bürgermeister Frank Emde mit einem Zitat von Mark Twain bei der Eröffnung des Weihnachtsmarktes zusammen. Der Posaunenchor des CVJM umrahmte die Eröffnung musikalisch und errang viel Bewunderung ob seiner Ausdauer, unter freiem Himmel zu spielen – den sich langsam auflösenden Notenblättern zum Trotz.

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Besucher trotzen dem Wetter beim Kiersper Weihnachtsmarkt

Reichlich Mühe hatten die einzelnen Gruppen in die Gesaltung ihrer Buden sowie in ihre Angebote gesteckt. Der Blick fiel sofort auf die vielen unterschiedlichen Vogelhäuser, die die Mitglieder des Blauen Kreuzes gebastelt hatten. Capella Femina war mit außergewöhnlichen Likören und Marmeladen vertreten. Zudem gab es afrikanische Schnitzereien und schräg gegenüber Kunst aus der Ukraine zu sehen. Einen guten Platz erwischte die Töpfergemeinschaft Kierspe: Sie stand geschützt im Trockenen im Eingangsbereich der Kirche.

Flohmarkt rund um Advent und Weihnachten im Lutherhaus

Für diejenigen, die sich draußen aufwärmen wollten, wurde Glühwein angeboten. Derweil gab es im Lutherhaus in der Cafeteria heißen, dampfenden Kaffee und viele Sorten selbstgebackenen Kuchens.

Das Kasperletheater lud die Jüngsten bei „muckeligen“ Temperaturen im Lutherhaus zu einer Vorstellung ein. Und im großen Raum in der ersten Etage gab es einen Flohmarkt mit zahlreichen Schnäppchen rund um den Advent und Weihnachten, den Eine-Welt-Laden sowie den Heimatverein, der selbst gestrickte Socken, Pulswärmer und Mützen anbot.

Ganz ungeduldig warteten die Kinder am Nachmittag auf den Nikolaus. 16.30 Uhr war es bereits und noch nichts war von dem Mann mit dem roten Mantel zu sehen. Pfarrer George Freiwat wurde auch schon nervös, zückte sein Handy und versuchte Kontakt mit dem himmlischen Mann aufzunehmen. Das hatte geholfen, denn kurze Zeit später kam der Nikolaus mit einem großen Jutesack bepackt. Allen Mädchen und Jungen schenkte er etwas Süßes. So dachte schon bald keines der Kinder mehr an das bange Warten.

So wie der Weihnachtsmarkt am Samstagmittag begonnen hatte, so endete er auch. Der CVJM-Posaunenchor spielte adventliche Lieder – jedoch nicht mehr im strömendem Regen, denn der hatte inzwischen aufgehört.

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