Müllsammelaktion stößt auf positive Resonanz

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Die Müllsammelaktion stieß auf positive Resonanz.

Kierspe - In bewährter Weise fand am Freitag wieder die seinerzeit von der UWG Kierspe ins Leben gerufene zentrale Müllsammelaktion in der Volmestadt statt.

Auch diesmal ging es darum, Straßen- und Wegeränder sowie Bachbereiche noch rechtzeitig vor der Hauptwachstumszeit von allerlei Müll und Unrat zu befreien, den unbelehrbare Zeitgenossen achtlos weggeworfen und auf verbotene und unsachgemäße Weise entsorgt haben.

Schon im Vorfeld war kräftig die Werbetrommel gerührt worden – erfreulicherweise mit Erfolg. Besonders freuten sich die Verantwortlichen um die beiden „Chefplaner“ Friedhelm Fernholz und Clemens Wieland von der UWG Kierspe, die erneut Planung und Durchführung der Müllsammelaktion leiteten, über die große Anzahl von rund 300 Müllsammlern, die mit von der Partie waren.

Insbesondere das Mitmachen der Kiersper Schulen, die bereits im Vorfeld der eigentlichen Aktion mit jeweils rund 60 Müllsammlern in ihrem jeweiligen Umfeld tätig waren, hatte die Zahl der aktiven Müllsammler kräftig ansteigen lassen. Auch die Freiwillige Feuerwehr – hier in erster Linie die Löschzwerge und Mitglieder der Jugendfeuerwehr – sowie Jugendliche aus der baptistischen Gemeinde und verschiedenen Vereinsgruppierungen, wie das auch für das DRK Kierspe und mehrere Bedienstete der Stadt zutraf, hatten sich am Treffpunkt am Bauhof der Stadt eingefunden.

Von da aus ging es, ausgerüstet mit entsprechendem Werkzeug, in kleinen Trupps ans Werk. Gleich mit gutem Beispiel vorangingen die Veranstalter. Denn in Ergänzung der ansonsten üblichen blauen Plastiksäcke wurden diesmal in der Mehrzahl gebrauchte Papiersäcke für das Einsammeln des Mülls eingesetzt. Unterstützt wurde die Aktion erneut von mehreren Firmen und einigen Kfz-Besitzern, die passende Fahrzeuge zum Einsammeln des Mülls zur Verfügung stellten. Hier stellten sich die Firmen Wolfgang Funke, Reiner Eschrich, Peripherie-Technik Sinn, Schmidt & Pauls, Hohage, Wisch und Latifi, die Stadt Kierspe, sowie mehrere Privatpersonen in den Dienst der guten Sache.

Müllsammler kommen an ihre Grenzen

Wie in jedem Jahr, so wurden die Müllsammler in sämtlichen Stadtbezirken, schwerpunktmäßig dabei an den üblichen „neuralgischen Punkten“, fündig. Besonders „krass“ gestaltete sich abermals die Situation im Bereich des Parkplatzes im Varmerter Holz, wo die jugendlichen Müllsammler schlichtweg an ihre Grenzen kamen. Denn was sich dort an teils übel riechendem Müll aller Art – zum Teil direkt neben der Fahrbahn, zum Teil im Gesträuch nebenan – angesammelt hatte, ging kaum noch auf die sprichwörtliche „Kuhhaut“. Glas- und Kunststoffflaschen aller Art, massenweise und größtenteils mit allerlei Abfall gefüllte Plastiktüten und Kunststofffolien, bereits halb verrottete Papierbündel, mehrere ausgediente Autoreifen, sogar kunststoffbeschichtete Bauteile einer Küchenzeile und anderes riefen bei den Müllsammlern nicht nur ein verständnisloses Kopfschütteln hervor, sondern ließen den Gedanken an eine dauerhafte Absperrung dieses Bereiches aufkommen.

Gemessen an den Vorjahren, so lautete das Fazit bei der anschließend erfolgten Manöverkritik, hatte das Müllaufkommen insgesamt gesehen kaum abgenommen, was nach Ansicht der Müllsammler auf immer noch vorhandene und zum Teil erhebliche Defizite beim Umweltbewusstsein verschiedener Zeitgenossen schließen lasse. Der gesamte eingesammelte Müll wurde am Bauhof auf Container geladen und wird in den nächsten Tagen zusammen der zentralen Entsorgung zugeführt. Nach Ende der Aktion bedankte sich die UWG bei den fleißigen Helfern mit einem kleinen Imbiss.

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