CDU möchte Boulderwand an der B 54

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Markus Pempe zeigte beim Ortstermin gleich die Möglichkeiten der Felswände an der Volmestraße. Nun soll die Verwaltung prüfen, ob dort in naher Zukunft auch andere Kletterer ihrem Hobby nachgehen können. ▪

KIERSPE ▪ „Mit einer Boulderwand könnte Kierspe ein weiteres touristisches Glanzlicht zu vermutlich sehr geringen Kosten verbuchen, da man im Wesentlichen die natürlichen Ressourcen unserer Heimatstadt nutzt.“ Aus der Begründung eines Antrages, den die CDU in der nächsten Ratssitzung einbringen will, ist die Begeisterung zu hören, die bei den Verantwortlichen auch tatsächlich für die Idee vorhanden ist.

Als Student zog es das Fraktionsmitglied Markus Pempe selbst in die Berge, um dort zu klettern – gesichert mit Seil und Haken. Solche Freizeitmöglichkeiten sieht er für Kierspe nicht, dafür aber die Möglichkeit, den Klettersport auf andere Weise auszuüben und dabei Kraft und Ausdauer zu gewinnen. Denn in den Felsen entlang der Volmestraße hat er ein Revier ausgemacht, das sich seiner Meinung nach gut für das sogenannte Bouldern eignen würde. Dabei handelt es sich um das Klettern ohne Seil und Gurt an Felswänden oder Felsblöcken in Absprunghöhe.

Nach Wunsch und Antrag der CDU soll die Verwaltung prüfen, ob sich auf dem Gelände an der B 54 (Schleifkotten) eine solche Wand ausweisen lässt.

„Natürlich müsste das Umfeld ein wenig aufgeräumt und die Steine und Äste unterhalb der Felswände weggetragen werden, doch ansonsten muss dort kein großer Aufwand betrieben werden“, ist sich Pempe sicher.

„Natürlich müssen die Haftungsfragen geklärt und auch das Einverständnis der Grundstücksbesitzer eingeholt werden“, ergänzt der Fraktionsvorsitzende Jürgen Tofote, der auch betont, wie gut sich ein solches Sportangebot in die Regionale-Planungen einbinden würde, bei der sich das Volmetal als „Kultur-Natur-Sport-Achse“ profilieren möchte. „Eine solche Boulderwand würde insbesondere die Aspekte Sport und Natur bündeln und so hervorragend ins Gesamtkonzept passen. ▪ Johannes Becker

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