Rewe baut ihren Markt komplett um

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Der Rewe-Markt soll – inklusive des Parkplatzes – komplett umgebaut werden.

Kierspe - Wer in Kierspe Dinge des täglichen Bedarfs einkaufen möchte, kann zwischen etlichen Möglichkeiten wählen. Bereits in wenigen Wochen wird mit der Errichtung des Netto-Marktes im Dorf begonnen. Aber auch der Rewe-Markt möchte seinen Kunden ein neues Einkaufserlebnis bieten. Ein kompletter Umbau soll für mehr Komfort sorgen – vor allem beim Parken.

Von Johannes Becker

„Die Parkplatzsituation ist nicht optimal, doch um diese grundlegend zu verbessern, ist ein Umbau des gesamten Marktes unumgänglich“, erklärte Franz-Rudolf Sanktjohanser als Gesellschafter der Petz-Rewe-Gesellschaft aus Wissen im Ausschuss für Umwelt und Bauen.

Ursprünglich gab es Überlegungen, auf der anderen Seite der Friedrich-Ebert-Straße neu zu bauen. Unter anderem, weil sich kein Nachnutzer der vorhandenen Immobilie finden ließ, wurden diese Pläne aber wieder verworfen.

Jetzt soll innerhalb von neun Monaten der vorhandene Markt komplett umgebaut werden. Sanktjohanser: „Wir werden Etliches abreißen müssen, um ein optimalen Grundriss zu bekommen.“ Was genau, das erklärte im Anschluss der Architekt Karl Juhr aus Neuwied. So werden die überdachten Parkplätze und das darunterliegende Tedi-Geschäft verschwinden. Und auch die Warenannahme wird zurückgebaut, damit die Warenanlieferung in Zukunft über die Thingslindestraße erfolgen kann. Tedi wird den Kierspern erhalten bleiben, wenn auch an anderer Stelle im Untergeschoss. Auch alle anderen Geschäfte und Restaurants im Untergeschoss werden weiter an diesem Ort zu finden sein.

Zu erreichen werden diese nach dem Umbau über eine Treppe und einen Aufzug sein. Damit soll auch der Zugang zur Bushaltestelle erleichtert werden.

Kunden, die mit dem eigenen Auto kommen, finden in Zukunft 170 Stellplätze vor, die dann alle eine Breite von 2,75 Metern haben und damit 25 Zentimeter breiter sind als die bisherigen.

Der Markt selber bekommt ein acht Meter hohes transparentes Eingangsgebäude, in dem sich dann Café und Blumengeschäft befinden werden, wobei der Blumenhändler sich auch auf den Außenbereich ausdehnen kann. Post und Getränkemarkt sind auch nach dem Umbau in dem Gebäude vorgesehen.

Verzichten müssen die Kunden in Zukunft auf überdachte Parkplätze. „Die Überdachung haben wir seinerzeit nur gebaut, weil wir Probleme mit der Dichtigkeit des Parkplatzes an dieser Stelle hatten“, so Sanktjohanser.

Insgesamt soll der Umbau des gesamten Areals – dessen genauer Starttermin noch nicht feststeht – neun Monate in Anspruch nehmen. Wobei der Umbau des eigentlichen Marktes schneller gehen soll. Eine komplette Schließung sei nur für wenige Tage erforderlich. „Wir wissen, dass wir den Kunden viel zumuten, aber dafür erwartet sie in Zukunft auch ein komplett neuer Markt“, erklärt der Rewe- Gesellschafter.

Die Ausfahrt zum Glockenweg wird auch nach dem Umbau zur Verfügung stehen, als sogenannte „Überlaufausfahrt“, wenn es zu einem Rückstau vor der Ampel am Ende der Thinslindestraße kommen sollte.

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